Immobilien in 2016 beliebteste Anlageform

Branchen-News — By on 21. Januar 2016 11:47

Immer mehr Deutsche stellen sich die Frage: wohin mit meinem Geld? Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg hat nun herausgefunden, worin die Anleger in 2016 bevorzugt investieren würden.

Ein wichtiges Thema unter deutschen Bürgern ist nach wie vor die Geldanlage. In welchen Bereichen lohnt sich eine Investition? Eine Umfrage der GfK Nürnberg hat sich im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin mit den aktuellen Bedürfnissen von Anlegern beschäftigt und herausgefunden, dass nahezu jeder zweite Anleger mit seiner Geldanlage zufrieden ist, sich die Anlagesegmente im Vergleich zu 2015 jedoch teilweise verschoben haben.

Sparkonto nimmt ab, Festgeld legt zu

Im Jahr 2015 wählten 31 % der rund 1000 Befragten das Sparkonto als bevorzugte Anlageform, in 2016 fällt dieser Wert jedoch auf 25 %. Lukrativer erscheinen den Investoren Tagesgeldkonten, die im Vergleich zum letzten Jahr von 24 % auf 28 % steigen. Fondsanteile und Aktien steigen auf der Beliebtheitsskala jeweils um 5 % an, wobei hier die Fondsanteile mit 26 % knapp vor den Aktien mit 22 % liegen. Im Festgeld sehen die Anleger in 2016 mehr Potenzial als im Jahr zuvor, denn 28 % aller Umfrageteilnehmer würden sich für eine Anlage in Festgelder entscheiden – ein Zuwachs von 10 %.

Spitzenreiter Immobilien-Anlage

Den größten Sprung auf der Skala der beliebtesten Anlageformen macht eindeutig das Feld der Immobilien. 37 % der Anleger würden ihr Geld in Immobilien investieren, was einen beachtlichen Anstieg von 19 % zum Vorjahr bedeutet. Zu dieser Tendenz tragen sicher auch die historisch niedrigen Zinsen bei. Sie ermöglichen es vielen Anlegern, sich für einen Haus- oder Wohnungskauf zu entscheiden. Die eigene Immobilie bietet für die meisten im Gegensatz zum Mietobjekt spezielle Vorteile, vor allem der Aspekt der Altersvorsorge spielt hierbei eine große Rolle. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

Sicherheit geht vor

Auf die Frage, ob die Anleger auch gewillt wären, für eine höhere Rendite ein höheres Anlagerisiko einzugehen, antworteten 72 % einstimmig: sie bevorzugen die Sicherheit und verzichten dafür lieber auf die Möglichkeit höherer Renditen. Betrachtet man die Jahre 2014-2016, so entschied sich mit jährlich leichtem Anstieg jeweils die Mehrheit der Befragten für die sichere Variante.

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