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Bereit für Annecy: Benedikt Hoffmann holt Silber beim Trail Alsace Grand Est by UTMB, Nils Bergmann holt Bronze beim Salven Trail in Itter

Benedikt Hoffmann holt Silber beim Trail Alsace Grand Est by UTMB, Nils Bergmann holt Bronze beim Salven Trail in Itter

Kurz vor der Europameisterschaft Ende Mai ging Benedikt Hoffmann vom IMMOVATION AG-Laufteam „The Running Pack“ am Montag, 20. Mai 2024, im Elsass beim 50 km-Rennen des Trail Alsace Grand Est by UTMB an den Start und holte sich die Silbermedaille. Nils Bergmann kann ebenfalls einen weiteren Erfolg verbuchen: er holte am Sonntag, 19. Mai 2024, die Bronzemedaille beim Salventrail in Itter.

Mit insgesamt vier Distanzen bot der Trail Alsace Grand Est by UTMB eine gute Variation an Rennen für Läufer:innen aus aller Welt. Bene entschied sich für die 50 km-Distanz (50K) bei der es 1.990 HM zu überwinden galt.

Mit einer Zeit von 3:43:20 h kam Benedikt Hoffmann rd. 10 min hinter dem Kenianer Sammy Chelangat (3:33:31 h) und 20 sek. vor Kipsang Cheboi (3:43:41 h), ebenfalls aus Kenia, als Zweiter ins Ziel.

Auf Instagram schreibt Bene zu seinem Erfolg:

„Ab Kilometer 30 startete ich meine Aufholjagd von Platz 5 auf’s Podium. Bei Kilometer 44 überholte ich den Franzosen Anthony Felber, bei Kilometer 47 holte ich mir noch den Kenianer Kipsang Cheboi. Nur der Kenianer Sammy Chelangat war heute unschlagbar.“

UTMB: Extremdistanzen durch malerische Landschaften

Neben dem 50 km Rennen hatten Teilnehmer:innen noch die Auswahl zwischen drei weiteren Renndistanzen: dem 20K-Rennen über 34 km und 1280 HM, dem 100K-Rennen über 116 km und 4200 HM sowie dem 100M-Rennen über 171 km und 6300 HM.

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Die Strecken führten die Läufer:Innen durch die Vogesen, wo sie zwischen Schlössern und malerischen Dörfern auch die ursprüngliche Natur genießen konnten, bevor die Läufe an den Stadtmauern von Obernai endeten. Die Strecke des 50K-Rennens folgt dem „Weg der Wunder“ bis zur Begegnungsstätte Sainte Odile, um den Läufer:innen dann die Möglichkeit zu geben, den Gipfeln des Bloss und des Heidenkopfes nahe zu kommen.

Bene selbst schreibt zum Rennverlauf folgendes:

“Wir starteten am Pfingstmontag um 7 Uhr im elsässischen Ort Baar. Die Strecke verlief über die Höhenzüge der Vogesen zum Nachbarort Obernai. Auch die beiden Kenianer standen an der Startlinie. Der erste Anstieg hatte 500 Höhenmeter. In einer fünfköpfigen Gruppe mit zwei Franzosen und den Kenianern ‘schraubte’ ich mich den Anstieg hoch.

Die erste Verpflegungszone war mitten im folgenden Downhill. Da es insgesamt nur drei Verpflegungszonen gab, war mir klar, dass es unabdingbar ist, mindestens eine Flasche aufzufüllen. Meine Mitläufer liefen allerdings durch und ich hatte einen Rückstand von 30 Sekunden danach.

Ich versuchte diese Lücke wieder zu schließen, doch es gelang mir nicht. Der Abstand wuchs sogar auf zwei Minuten an. Im folgenden Anstieg lief der Franzose Pierre Andre Anizan von hinten auf mich auf. Ich hängte mich an seinen Fersen. Wir schlossen gemeinsam die Lücke zu einem vor uns Laufenden Franzosen, der das hohe Tempo der Spitzengruppe nicht mehr halten konnte.

Auch den folgenden Downhill und den steilen Anstieg zum Heidenkopf lief ich mit dem Franzosen Anizan. Der Abstand auf den in der Spitzengruppe laufenden Franzosen Anthony Felber reduzierte sich etwas, nicht aber zu den Kenianern Sammy Chelangat und Kipsang Cheboi.

An der letzten Verpflegungszone bei Kilometer 42 lief Anthony Felber nur noch 100 Meter vor mir auf Platz 3. Nun war ein Podiumsplatz für mich greifbar. Als es in den nächsten Anstieg ging, überholte ich ihn. Zügig baute ich meinen Vorsprung zu ihm aus.

Sehr erstaunt war ich, als zwei Kilometer vor dem Ziel der Kenianer Cheboi vor mir auftauchte. Er schien Probleme zu haben. Jetzt ging es um Platz zwei. Ich mobilisierte alle meine Kräfte und überholte ihn am letzten Anstieg vor dem Ziel. Dann stürzte ich mich in den letzten kurzen Downhill nach Obernai.

Kipsang Cheboi konnte nicht kontern. Nun wurde ich mit Platz zwei nach 3:43:20 Stunden belohnt. Der Sieg ging verdient an Sammy Chelengat in 3:33:31 Stunden. Er unterbot den Streckenrekord von 2023 um ganze 17 Minuten.”

Großartiger Tag für Nils Bergmann beim “Salventrail Bergmarathon” in Itter

Einen weiteren Erfolg für das IMMOVATION Laufteam “The Running Pack” konnte auch Nils Bergmann verbuchen. Beim Salventrail in Itter am vergangenen Sonntag kam er als Dritter auf das Siegerpodest.

Der anspruchsvolle Trail Lauf in Tirol bot zwei Wettbewerbe: einen 42-Kilometer- und einen 21-Kilometer-Lauf. Nils hatte sich für den Halbmarathon gemeldet. Es sollte für ihn ein erfolgreicher Tag werden: Nur den beiden für die Berg- und Traillauf-Europameisterschaften 2024 nominierten Collin van Almkerk, Niederlande (Vertical und Up&Down) und Andreas Rieder, Österreich (Trail) musste er sich geschlagen geben.

Für die 21 Kilometer mit 1076 Höhenmetern benötigte er 1:44:41,9 Stunden. Damit sicherte er sich als bester Deutscher nicht nur die Bronzemedaille, sondern auch den ersten Platz in seiner Altersklasse.

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Nils Bergmann: Downhill entscheidet!

Entscheidend für den Ausgang des Rennens war vor allem der sehr schnelle Downhill, auf dem die beiden Favoriten van Almkerk und Rieder einen großen Vorsprung auf Nils Bergmann und Florian Beck herauslaufen konnten. Mit Beck lieferte sich Nils im gesamten Rennen einen Kampf um Platz drei. Bei der ersten Zwischenzeit lagen die beiden mit jeweils 41:45,2 min noch exakt gleichauf.

Doch am Ende konnte sich Nils entscheidend von Beck absetzen und lief einen Vorsprung von über einer Minute heraus. Auf Instagram kommentierte Nils seinen Erfolg zufrieden: “Großartiger Tag heute beim Salventrail”.

Traillaufen in einer malerischen Alpenregion

Die Region Hohe Salve liegt in den Kitzbüheler Alpen und bietet zahlreiche touristische Attraktionen. Im Winter ist sie ein beliebtes Skigebiet, im Sommer tummeln sich hier Wanderer, Radfahrer und mittlerweile auch Berg- und Trailläufer. In diesem Jahr verlief der Salventrail erstmals von der Gemeinde Itter am Fuße der Kleinen Salve über die Kraftalm auf die Hohe Salve. Die Strecke führte die insgesamt 58 Teilnehmer:innen bei herrlichem Wetter in Serpentinen über das Hochplateau.


Bildquellen:

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