Nils Bergmann: Dritter beim Quinter Hochmarklauf

Nachdem Nils Bergmann vom 12.07. bis zum 09.08.2020 bereits bei drei anspruchsvollen Bergläufen gezeigt hat, was in ihm steckt, nahm er am Sonntag, den 06.09. beim Quinter Hochmarklauf in der Region Trier teil und belegte einen ausgezeichneten dritten Platz.

“Die Herrenkonkurrenz war sehr stark besetzt. Da waren wirkliche Spitzenläufer dabei!” hieß es bei der Siegerehrung. Der Vorbericht der Rheinische Post sah dementsprechend den Zehn-Kilometer-Rheinlandmeister Martin Müller (LG Meulenwald Föhren), den ehemaligen Berglauf-Nationalkader-Athlet Philipp Klaeren sowie Nils Bergmann in der Spitzengruppe. Und diese drei Athleten machten am Ende tatsächlich den Sieg unter sich aus und standen auf dem Treppchen: Sieger wurde Philipp Klaeren (0:29:47) gefolgt von Martin Müller (0:30:01) und Nils Bergmann (0:30:38) der damit auch Sieger seiner Altersklasse wurde. 

Fünf römischen Meilen und 400 Höhenmeter

Das Rennen war der bisher längste Berglauf in der Region Trier. Mit fünf römischen Meilen (ca. 7,5 km) und 400 Höhenmetern zugleich der Schwerste, wie es in der Presse hieß. Für den Bergspezialisten Nils Bergmann sind solche Verhältnisse jedoch kein Problem. Zum Vergleich: Beim Berglauf auf die Donnersalpe, wo er den hervorragenden 3. Platz belegte, waren auf einer Strecke von ca. 9.500 Metern über 900 Höhenmeter zu überwinden. Seine wirkliche Stärke auf anspruchsvollen Strecken konnte Nils Bergmann so im Grunde nicht mal ganz ausspielen.

Zu Fuß ins Tal

Auch bei diesem Lauf war natürlich das Thema Corona von großer Bedeutung. Der Quinter Hochmarklauf wurde in diesem Jahr anstelle des Ehranger Stadtmauerlaufs ausgetragen. Der Grund: Einsame Waldwege erleichtern die Einhaltung von Abstandsregeln. Wie der genaue Ablauf aussehen würde, stand dementsprechend auch erst am Abend vor dem Rennen fest. Um einen Bustransport zu vermeiden, musste der Weg zurück zum Start ebenso zu Fuß zurückgelegt werden, wie das Rennen hinauf. Aber bei herrlichem Sommerwetter war das kein Problem: “Der Rückweg war für viele sicher ein weiteres Highlight, führte er doch über die schönsten Pfade zurück und an der phantastischen Lohrbachtalaussicht vorbei”, hieß es auf der Homepage der Veranstalter.


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