3.1 WVC Lauf 2020 – auch mit Corona-Auflagen ein Erfolg!

Am 01. Juli erklärt Martin Bussas von der WVC Kassel gegenüber der HNA: “Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Hygiene- und Zonenkonzept für den Hessischen Leichtathletik-Verband und die Behörden der Stadt Kassel, um am 16. August unseren Lauf anbieten zu können. Und das real, nicht virtuell, 2018 waren wir die einzigen, die ihr Rennen absagen mussten, jetzt wollen wir die Einzigen sein, die ausrichten.” 

Sechs Wochen später hat der WVC “geliefert”. Auf der Anlage des WVC an der Fulda am Auedamm und im Buga-Gelände fand der einzige Lauf des Nordhessencups am Sonntag, den 16. August, tatsächlich wie angekündigt statt. Eine tolle Leistung der Veranstalter und ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

Gesundheits-Konzept des 3.1 WVC Lauf 2020 geht auf

Natürlich mussten sich die Veranstalter, wie bei allen Läufen in diesen Zeiten, an strenge Auflagen halten. Bei manchen Läufen des Nordhessencups waren in der Vergangenheit über 800 Teilnehmer am Start. Diesmal waren nicht mehr als 250 Personen auf der Strecke und der Anlage erlaubt. Zuschauer waren nicht zugelassen. Dank des Konzepts herrschte auf der Strecke nie Gedränge. Zwar gab es die beliebten Jugend- und Bambini Läufe diesmal nicht, aber die üblichen Distanzen über 5, 10 und 20 Kilometer wurden auf einer 5-Kilometer-Runde angeboten, die dementsprechend doppelt oder vierfach absolviert wurde. Auf dem Gelände des WVC mussten natürlich bis kurz vor Start Masken getragen werden. Die Starts erfolgten in Zehnergruppen mit jeweils einer Minute Abstand. 

Viele haben sich natürlich gefragt, wieso das Rennen der 3.1 WVC Lauf 2020 war. Hier ist die Auflösung des WVC auf der Homepage: “Ihr wundert Euch vielleicht über die seltsame Nummerierung?! – Nun, der 2. WVC-Lauf im Jahr 2018 musste leider ausfallen. Der 3. Lauf letztes Jahr wäre eigentlich der 2. gewesen. Daher findet dieses Jahr der „drei-Punkt-erste“ WVC-Lauf statt, damit nächstes Jahr die Zählung wieder stimmt.”

3.1 WVC Lauf 2020: Stimmen zum Lauf

Zahlreiche Mitglieder des Laufteams Kassel begleiteten das Renngeschehen. Groß war auch die Erfolgsausbeute. Die Athletinnen und Athleten im orangefarbenen Trikot erwarben immerhin sieben Klassensiege, die sich überwiegend auch in persönlichen Bestleistungen der Athleten zeigten. Christoph Bentz (Laufteam Kassel) war nach seinem Sieg über 5-Kilometer sehr zufrieden: “Das ist hier ein tolles Konzept. Ich freue mich, wieder im Wettkampf sein zu können, das bringt viel Motivation.” Auch Nicole Hilbig gewann die 5-Kilometer: „Ich musste zwar kämpfen wegen der drückenden Temperaturen, aber das geht alles in Ordnung in Corona-Zeiten.”

Jochen Miersch, Laufwart des Hessischen Leichtathletik-Verbandes war voll des Lobes über die Leistung der Veranstalter. Gegenüber der HNA sagte er: “Hier wurde viel Arbeit investiert, und es überrascht mich nicht, dass die Anmeldekapazität voll ausgenutzt wurde.” Winfried Aufenanger (Laufteam Kassel und Veranstalter des EAM Kassel Marathon) zeigte sich hocherfreut, dass wieder ein Nordhessencup-Lauf stattgefunden hat: “Es ist gut, dass es wieder einen Lauf gibt; aber bei den aktuellen Corona-Zahlen ist es wichtig, dass – wie hier – der Veranstalter alle Bedingungen einhält”.

Dieser Ansicht ist auch Nordhessencup-Sponsor Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG, und selbst regelmäßiger Teilnehmer der nordhessischen Serienwertung: “Für mich als Läufer war die Saison 2020 wegen Corona bisher eher deprimierend. Dabei war die Vorfreude besonders groß, denn der Nordhessencup hätte 2020 seine 35. Saison feiern können. Dass der letzte Lauf der Saison jetzt – dank des durchdachten Hygienekonzeptes – doch stattfinden konnte, macht Hoffnung. Ich bin optimistisch, dass die Veranstalter für die Läufe im nächsten Jahr ebenfalls Lösungen finden werden.”

Alle Ergebnisse des Laufs finden sich bei my.raceresult.com


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