Immobilien: Eigentümer bauen mehr Vermögen auf

„Jeder Siebte hat seine Immobilie geerbt“, heißt es im regionalen Immobilien Journal Berlin & Brandenburg. Demnach geben immer mehr Eigentümer ihre Häuser und Wohnungen testamentarisch an ihre Familienmitglieder weiter. Doch auch ohne eine Erbschaft lohnt sich der Erwerb einer eigenen Immobilie.

Immobilien sind ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Laut des Instituts für Altersvorsorge (DIA) vererben 46 Prozent der Erblasser ihren Familienmitgliedern Häuser oder Wohnungen. Zum Vergleich: 15 Jahre zuvor waren es noch 36 Prozent.

Nicht auf Erbschaft verlassen

Zur Freude der Erblasser werden diese im Durchschnitt immer älter und haben somit länger etwas von ihrer Immobilie. Deshalb wagen immer mehr Menschen selbst den Schritt ins Eigenheim. Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) lebt bereits im Eigentum. 65 Prozent von ihnen haben sich ihre Immobilie selbst gekauft, 15 Prozent haben sie geerbt.

Mehr Vermögen durch Immobilien

Wer sich früh genug Eigenheim aufbaut, sorgt gleichzeitig für sein Alter vor. Laut Statistischem Bundesamt „bauen Immobilienbesitzer bei gleichem Einkommen im Schnitt insgesamt sechsmal mehr Vermögen auf als Mieter“, heißt es im Immobilien Journal. Auch das Sparverhalten von Eigentümern ist anders.

Die Studie zeigt: „Wer eine Immobilie kauft, gibt in den ersten 10 bis 15 Jahren weniger Geld für größere Anschaffungen oder Konsum aus“. Und auch, wenn die Immobilie später abbezahlt ist, sparen viele wie gewohnt weiter und haben dadurch mehr Geld zur Verfügung.


Quelle: www.immobilien-journal.de

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