EPX 03/2014: Kaufpreise für Wohnungen und Häuser ziehen an

Eigentumswohnungen verteuern sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,80 Prozent
Im März steigt der Europace Hauspreis-Index EPX gegenüber dem Vormonat um 0,45 Prozent auf 112,73 Zähler. Das Wachstum beruht vor allem auf dem starken Anstieg des Teilindex für Eigentumswohnungen, der sich um 0,60 Prozent erhöht. Der Aufwärtstrend verfestigt sich auch bei Neubauhäusern. Ihr Teilindex nimmt um 0,49 Prozent zu und nähert sich mit 122,34 Zählerpunkten seinem Höchststand von Oktober 2013. Der Teilindex für Bestandshäuser zieht im Vergleichszeitraum um 0,25 Prozent an.

Die EPX-Indizes im Überblick:

Grafik: Europace EPX März 2014

Bewertung und Prognose: “Das Wachstum in allen Segmenten zeigt, dass der Wohnimmobilienmarkt prosperiert”, berichtet Thilo Wiegand (Europace AG). Deutschlandweit haben sich die Kaufpreise für Wohneigentum innerhalb eines Jahres um 3,24 Prozent verteuert. Darunter weisen Eigentumswohnungen mit 4,80 Prozent die größte Preissteigerung auf.
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser liegen im März 3,48 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Bestandshäuser haben sich im gleichen Zeitraum um 1,33 Prozent verteuert.
“Vor dem Hintergrund der guten Wirtschaftsentwicklung gehen wir in Ballungszentren mit einem gesunden Arbeitsmarkt von weiter steigenden Preisen aus”, so Wiegand.


Der Hauspreis-Index EPX

Der EPX-hedonic basiert auf den in der EUROPACE-Plattform generierten Transaktionsdaten privater Immobilienfinanzierungen. Die Methodik wurde mit Hilfe eines  statistischen Verfahrens ermittelt. Ziel dieser hedonischen Regressionsanalyse ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachteter Periode herauszustellen. Der EPX erscheint monatlich.



Bildquellen:

  • Grafik: Europace EPX März 2014: © EUROPACE Finanzmarktplatz
  • Europace Hauspreisindex: © Image licensed by Ingram Image/adpic