Umfrage: Sind Frauen besser bei der Immobiliensuche?

Wie unterscheiden sich Männer und Frauen bei der Immobiliensuche? Die comdirekt hatte bereits anlässlich des Weltfrauentags 2014 dazu eine kleine Umfrage gemacht, die wir Ihnen keineswegs vorenthalten wollen.

Die meisten Paare machen sich gemeinsam auf die Suche nach den berühmten eigenen vier Wänden – das heißt: Zeitungen nach passenden Angeboten durchsuchen, Internetportale anklicken, Makler anrufen. Die Mehrheit der Befragten gibt an, dass die Partner diese Jobs gemeinsam erledigen. Verteilt sich die Arbeit dabei wirklich gerecht? Erstaunlicherweise variieren die Angaben in hier Punkt deutlich. Die meisten männlichen Befragten (69%) glauben nämlich, dass die Suche nach Angeboten gemeinsam erfolgt – bei den Frauen hingegen sieht das aber nur knapp mehr als die Hälfte so (55%).

Haben die Frauen bei der Suche die Nase vorn?

Jede fünfte befragte Frau glaubt sogar, dass sich eher die Damen der Schöpfung die Ärmel hochkrempeln, um sich auf die Suche nach der Traumimmobilie zu machen. Das sehen die Herren der Schöpfung natürlich ganz anders: Gerade mal 4% denken, dass ihre Partnerinnen bei der Wohnungs-Suche die Vorreiterinnen sind. Das Bild ändert sich, wenn die Partner bereits zusammen leben: Dann geben 71% an, sich die Sucharbeit gerecht zu teilen. Zum Vergleich: Bei Befragten, die (noch) nicht zusammen leben, ist die Zahl mit 48% deutlich geringer.

Bei der Finanzierung gilt die alte Rollenverteilung

Trotz unterschiedlicher Sichtweisen: „Die meisten Paare gehen den Weg ins Eigenheim gemeinsam“, erläutert comdirect. Erstaunlich: Bei der Finanzierung bleibt es jedoch bei der althergebrachten Rollenverteilung. Wenn Männer und Frauen zusammen einen Baukredit beantragen, ist in vier von fünf Fällen der Mann der Erstantragsteller.  Einen alleinigen Antrag zur Baufinanzierung stellen dreimal so viele Männer wie Frauen.


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