Studie: 242.000 Euro kostet eine Immobilie in Deutschland im Durchschnitt

Branchen-News — By on 27. März 2017 09:07

Wohneigentum lohnt sich grundsätzlich, finden zwei Drittel der Deutschen. Doch nur 46 Prozent leben nach eigenen Angaben im Eigenheim.

242.000 Euro – so viel investieren Deutsche im Durchschnitt für eine Immobilie. Das ergab die aktuelle Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“, die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde.

Regionale Unterschiede bei erschwinglichen Immobilien

Die Studie definiert eine Immobilie als „erschwinglich“, wenn ihr Preis dem oben genannten durchschnittlichen Investitionsvolumen entspricht. Erschwingliche Immobilien sind durchschnittlich 126 Quadratmeter groß. Außer in Metropolen, dort haben sie nicht über mehr als 100 Quadratmeter. Für 242.000 Euro erhält man beispielsweise in München 44 Quadratmeter Wohnraum, in Köln mit 88 Quadratmetern und in Berlin mit 98 Quadratmetern sogar doppelt so viel. In Gelsenkirchen in Westdeutschland kann man 190 Quadratmeter erwerben, in Chemnitz im Osten 261.

Quelle: sparda.de

Umland bietet Erschwinglichkeit

Wer nicht direkt in mitten einer Metropole leben möchte, sondern auch mit einer Immobilie in deren Nähe zufrieden ist, kann auch dort fündig werden: In Hamburg ist erschwingliches Wohnen möglich, wenn man bereit ist, 18 Kilometer zu pendeln. In Berlin sind es 15 Kilometer. Wer in Frankfurts Nähe zu erschwinglichen Preisen heimisch werden möchte, muss nur 12 Kilometer in die Stadt pendeln. Der Studie nach gibt es „außerhalb der Metropolen vielerorts erschwingliches Wohneigentum: Sieben von zehn Regionen in Deutschland seien bezahlbar und wertstabil“.

Mieten oder kaufen?

„46 Prozent der Deutschen leben nach eigenen Angaben in einem Eigenheim“, heißt es in der Studie. „Bei den Mietern unter 50 Jahren plant jeder 4. den Kauf einer eigenen Immobilie, ebenso ein Drittel der Menschen zwischen 31 und 40 Jahren“. Wer sich doch gegen die eigene Immobilie entscheidet, tut dies meist aufgrund der „längerfristigen finanziellen Risiken“ (61 Prozent) und der „hohen Kosten“ (54 Prozent).

Regionale positive Prognosen

In einigen Regionen wird sich die Lage der Sparda-Studie nach positiv entwickeln. So werden Immobilien in den Ballungsräumen Hamburg und Berlin, in Süddeutschland und im Rheinland in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich in ihrem Wert steigen. Diese „Entwicklungsprognose wurde auf Basis von vier Subindices (regionale Attraktivität, regionale Leistungsfähigkeit, Baubedarfsprognose und Zukunftsfähigkeit) für den Immobilienmarkt im Jahr 2020 erstellt“.

Quelle: www.presseportal.de


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