Immobilien-Konjunktur-Index: Immobilienkonjunktur mit positiver Tendenz trotz schlechterem Klima

Branchen-News — By on 13. September 2016 10:40

Der Sommer hat zum Endspurt angesetzt und zeigt sich von seiner besten Seite. Tut es ihm – wie man vielleicht erwarten könnte – das Immobilienklima gleich? Leider nicht wirklich … „Unerwartet zeigt der Index im September eine negative Entwicklung“ zeigt sich Andreas Pohl in seinem Kommentar  überrascht. Und er ergänzt: „Die Immobilienkonjunktur dagegen weist eine positive Tendenz auf.“ 

Die Nachfrage nach gewerblichen Immobilien ist in Deutschland hoch. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Nach Ansicht von Andreas Pohl  wird „deren Attraktivität für nationale und internationale Investoren in Zukunft eher noch wachsen, da der Anlagedruck u.a. aufgrund limitierter alternativer Anlagemöglichkeiten immer weiter steigt.“

Auch wenn der Wert für das Klima etwas nachgegeben hat: Die Stimmung auf dem Deutschen Immobilienmarkt ist grundsätzlich positiv, „zumal die Niedrig- bzw. Minuszinspolitik der EZB anhält“, wie Pohl betont. Das wird sich auch auf der Expo Real zeigen! Vom 04.-06.10.2016 findet in München die 19. Expo Real statt, Europas größte B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Aussteller Engel & Völkers Investment Consulting veranstaltet dort zum dritten Mal einen Expertentalk, bei dem dieses Jahr auch die IMMOVATION AG aus Kassel vertreten ist. Mehr dazu finden Sie hier.

Quelle: https://www.deutsche-hypo-index.de/

Quelle: https://www.deutsche-hypo-index.de/

Immobilienklima sinkt zum Quartalsende

Im auslaufenden dritten Quartal schätzen die Experten des 105. Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index die aktuelle Lage wieder etwas skeptischer ein. Die misstrauische Grundhaltung der Immobilienfachleute korrespondiert jedoch nicht mit der Entwicklung der Immobilienkonjunktur. Der Anstieg der Immobilienkonjunktur bringt nämlich zum Ausdruck, dass sich die deutsche Immobilienwirtschaft aktuell stabil bis leicht ansteigend entwickelt. Hier zeigt sich zum wiederholten Male, dass das Immobilienklima als Abbild der Marktwahrnehmung der Immobilienexperten und die durch den makroökonomischen Teilindikator abgebildeten aktuellen Rahmenbedingungen der deutschen Immobilienwirtschaft nicht immer im Einklang verlaufen. Mit einem Verlust von -2,3 Prozent steht das Immobilienklima aktuell bei 134,8. Anders als im Vormonat resultiert der Rückgang aus der Abnahme sowohl vom Investmentklima (-1,0 %) als auch vom Ertragsklima (-3,7 %).

Logistikklima im Plus

Von den fünf Segmenten kann nur das Logistikklima eine positive Entwicklung aufweisen. Wie bereits im Vormonat steigt der Wert leicht um 1,4 Prozent auf 141,1 Zählerpunkte und verteidigt damit seinen zweiten Rang hinter dem Wohnklima. Die stärksten Verluste werden hingegen beim Handelklima registriert. Mit einem Minus von 4,1 Prozent rutscht es auf 116,9 Zählerpunkte ab. Dies ist der niedrigste Wert im laufenden Jahr. Unter dieser Marke befand sich das Handelklima zuletzt im September 2014. Zum zweiten Mal in Folge verliert auch das Büroklima. Mit einem Rückgang um 3,0 Prozent rangiert es aktuell bei 133,6 Zählerpunkten. Während das Hotelklima im August noch eine positive Bilanz aufweisen konnte, sinkt es im September um 2,1 Prozent auf 135,7 Zählerpunkte. Nach zwei Monaten mit leichten Steigerungen wird auch beim Wohnklima ein leichtes Minus registriert. Mit einem Rückgang von 0,8 Prozent liegt es aktuell bei weiterhin sehr guten 163,0 Zählerpunkten.

Immobilienkonjunktur leicht steigend

Während Immobilienklima und Immobilienkonjunktur im Vormonat noch eine gleichlaufende Entwicklung aufgewiesen haben (+0,4 % bzw. +2,7 %), bewegen sich die beiden Indizes im September in unterschiedliche Richtungen. Die Immobilienkonjunktur ist weiterhin auf Wachstumskurs. Im Vergleich zum August, als ein Plus von 2,7 Prozent erreicht werden konnte, ist in diesem Monat das Wachstum mit 0,5 Prozent jedoch vergleichsweise gering.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.
Quelle: www.deutsche-hypo-index.de

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