„Kurioses aus Geld und Wirtschaft“ – Teil 6

Journal — By on 14. April 2016 09:31

Im 6. Teil unserer Serie zeigen wir Ihnen, dass nicht nur Menschen finanziell gesehen gute Partien abgeben und was man mit dem nötigen Kleingeld in England zur Zeit kaufen kann…


Tierische Millionäre

Geld regiert die Welt, so sagt der Volksmund. Aktuell bewiesen von Milliardär Donald Trump, der momentan sogar bei der Vorwahl für das Amt des US-Präsidenten kandidiert. Doch wer sagt eigentlich, dass es nur reiche und erfolgreiche Menschen geben darf?

Tiere sind auch nur Menschen. So scheint es, denn auch sie kommen durch den ein oder anderen Umstand zu Geld…

Ein Anwesen für eine Schimpansin

Die „exzentrische“ Millionärin Patricia O`Neill aus Südafrika hat testamentarisch festgelegt, dass ihre Schimpansin Kalu im Falle ihres Todes ihr Anwesen in Kapstadt bekommen soll. Bereits beerbt wurde Tinker, die Katze der kinderlosen Margaret Layne, die ihrem Liebling rund 700.000 Euro und ein Haus in London vermachte. Auch Malteserhündin Trouble erhielt nach dem Tod ihres reichen Frauchens Leona Helmsley ein stattliches Vermögen in Höhe von 7 Millionen Euro. Ach, das Tier eines reichen Menschen möchte man da sein. Aber seien Sie nicht neidisch, denn hier in Deutschland sind Tiere sowieso nicht erbberechtigt.

Selfmade-Millionäre gibt es nicht nur unter Zweibeinern

orcaNicht alle Tiere wollen sich auf ihre vermögenden Besitzer verlassen. Einige von ihnen nehmen ihre finanziellen Geschäfte deshalb selbst in die Hand. So soll Orca Keiko, besser bekannt als der freundliche Star der „Free-Willy-Filme“, im Laufe seiner Karriere rund 25 Millionen Euro verdient haben. Und Schauspielkollege Moose, der quirlige Jack Russel Terrier aus der Serie „Frasier“, verdiente mit seinen 2,3 Millionen Euro zwar nicht ganz so viel wie sein großer Kollege aus dem Meer, brachte es dafür aber – mit geringfügiger Unterstützung – zu seiner eigenen Biographie „My Life as a Dog“.

Quelle: Schotts Sammelsurium Geld & Wirtschaft, eigene Recherche, Wikipedia; Bildquelle: Wikipedia


Very british?! – Dorf zu verkaufen

Wo wir gerade beim Thema Vermögen sind: was kaufen sich die Schönen und Reichen von ihrem Geld? Einen schicken Sportwagen, eine Luxusyacht, vielleicht ein eigenes Flugzeug… das klingt doch alles viel zu konventionell. Wie wäre es stattdessen mit einem eigenen Dorf?

In England gibt es Linksverkehr, „Fish & Chips“…und neuerdings auch ein Dorf, das man kaufen kann. Das kleine Dorf West Heslerton wartet auf einen neuen Besitzer. Interessenten haben die Möglichkeit, 43 Häuser, eine Kirche, eine Schule, eine Tankstelle und ein Pub zu erwerben.

Ein Dorf als Kapitalanlage

kircheSeit 150 Jahren befindet sich das Dorf in der Grafschaft North Yorkshire in England nun schon in Familienbesitz. Aufgrund des Todes der bisherigen Eigentümerin Eve Dawnay bieten deren Erben das Dorf nun potenziellen neuen Besitzern zum Kauf an. Für umgerechnet 24,75 Millionen Euro kann laut der BBC das Dorf nun übernommen werden.

Who kaufs?

Die knapp 400 dort lebenden Menschen haben laut Kaufvertrag das Recht, ihre bestehenden Mietverträge weiterlaufen zu lassen und müssen somit den neuen Eigentümer nicht fürchten. Führt dieser die Tradition weiter, so engagiert er sich wie die Vorbesitzerin für das Gemeinwesen und eine gute Nachbarschaft. Bleibt nur abzuwarten, wer bei diesem Angebot zuschlägt. Eine Firma, die in dem kleinen Dorf Entwicklungsmöglichkeiten sieht? Oder doch eine Privatperson? Wir können nur so viel sagen: Orca Keiko hätte es sich leisten können…

Quelle: FAZ Wirtschaft, eigene Recherche; Bildquelle: JThomas

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