Neubauprojekt Höfe am Kaffeeberg kommt voran (Stuttgarter Zeitung)

Presseschau, Topic, Topic3 — By on 10. Februar 2016 06:00

Eine Projektgesellschaft der IMMOVATION-Unternehmensgruppe hat in 2013 ein historisches Gebäude-Ensemble in Ludwigsburg erworben. Das Grundstück mit zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden umfasst ca. 4.000 Quadratmeter. Die repräsentative Lage der Gebäude direkt gegenüber dem Barockschloss Ludwigsburg, bietet ein außergewöhnliches Entwicklungspotenzial für Wohnen und Gewerbe.

Stuttgarter-Zeitung

Unter der Überschrift “Neubauprojekt Höfe am Kaffeeberg kommt voran” berichtete die Stuttgarter Zeitung am 18. Oktober 2015 darüber. Wir haben den Artikel für Sie zusammen gefasst.

Während Grafenbau, Gesandtenbau als Denkmale und das Kaffeehaus (die Gebäude gegenüber des Schlosses) zu weiten Teilen erhalten bleiben, kann entlang des Schmiedgässles (im hinteren Teil des Grundstückes) neu gebaut werden. In der aktuellen Planung geht es fast ausschließlich um diese Neubauten.

Gebäude fügen sich noch harmonischer in die Topografie

Nach Ansicht des Gestaltungsbeirates hätten die ursprünglichen Pläne “zu wenig Rücksicht auf die historische und städtebauliche Bedeutung des Quartiers zwischen Kaffeeberg, Schmiedgässle, Marstall- und Stuttgarter Straße genommen.” Hier haben die Architekten der Firmengruppe teilweise grundsätzlich neu angesetzt, um mit der Stadt Einvernehmen zu erzielen. Die neuen Pläne sind so konzipiert, dass sich die Gebäude nun noch harmonischer in die Topografie einfügen.

Nach Ansicht der Experten des Gestaltungsbeirats hat sich der Einsatz gelohnt, wie die Zeitung berichtet. “Die Kritiker waren voll des Lobes” heißt es in dem Artikel Ludwig Laibachers. “Das von der Investorengesellschaft beauftragten Planerteam habe sich richtig ins Zeug gelegt.” meinte Martin Kurt, der Leiter der der Ludwigsburger Stadtplanung.

Problematische Hanglage

Die Lage des historischen Ensembles mit mehreren Innenhöfen war wegen des abfallenden Geländes problematisch. In den ersten Projektskizzen war daher vorgesehen, diese Schrägen zu beseitigen und damit eine einheitliche Ebene für alle Innenhöfe zu schaffen. Der Gestaltungsbeirat hatte diese Planung wegen der dadurch notwendigen Untergeschosse in Frage gestellt.

Natürliche Hanglage bleibt bestehen

In der überarbeiteten Version der Pläne bleibt die natürliche Hanglage bestehen und auf zusätzliche Wohnungen im Untergeschoss wird verzichtet. Auch in Bezug auf die Fassaden der Neubauten, die in der ersten Version noch kritisiert wurden, “haben die Architekten sich einiges einfallen lassen”, wie es im Artikel heißt. Das Gros der Ansichten passt nun nach Überzeugung aller Beteiligten gut ins Umfeld.

Auch die “Zuordnung von Wohnungen und deren Erreichbarkeit über die Hinterhöfe halten die meisten Experten jetzt für gut gelöst” berichtet Ludwig Laibacher und fährt fort: “Nach Ansicht der Planer werden diese Freiflächen dadurch halböffentlich”, was Stadtplaner Martin Kurt befürwortet, weil dadurch noch „genug privater Raum“ erhalten bleibe.

Stadt will ins Bebauungsplan-Verfahren einsteigen

Die Stadtverwaltung möchte nun Zeit gewinnen und schon in das Bebauungsplan-Verfahren einsteigen. “Ergänzend dazu solle ein städtebaulicher Vertrag ausgehandelt werden”, sagt Kurt. “Damit ließe sich die Gestaltung festschreiben und Investor und Stadt blieben in engem Kontakt.”

[jpb-immovation]

 

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