Immobilien-Konjunktur-Index: Hochstimmung auch im Januar

Indizes, Topic, Topic1 — By on 6. Februar 2014 06:00

Das Stimmungshoch unter den Immobilienexperten hält auch im neuen Jahr an. Dies ist das Ergebnis der 73. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjuktur-Index. Bereits zum Jahresauftakt wurden mit aktuell 132,6 Zählerpunkten die Vorjahreswerte übertroffen.

Das Investmentklima ist nach Einschätzung der Experten der entscheidende Wachstumsmotor für die Hochstimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Mit 139,5 Zählerpunkten ist es im Vergleich zum Vormonat um 4,7% gestiegen. Das Ertragsklima nahm hingegen lediglich um 0,6% auf 125,9 Zählerpunkte zu. Große Mietpreissteigerungen sind demnach nicht zu erwarten.

Gewerbesegment gewinnt an Dynamik

Aus der aktuellen Befragung ist für kein Immobiliensegment ein Nachlassen der Stimmung erkennbar. Mit einem Zuwachs von 3,4% auf 126,2 Zählerpunkte punktet insbesondere das Bürosegment. Auch das Industrieklima gewinnt mit +2,9% (136,6 Zählerpunkte) im Vergleich zum Vormonat wieder an Fahrt. Das zunehmende Interesse an dieser Assetklasse setzt sich demnach auch im Jahr 2014 weiter fort. Eine Verschiebung innerhalb des Gewerbesegmentes ist aktuell nicht zu beobachten.

Das Wohnklima ist mit 159,6 Zählerpunkten weiterhin stabil. Wachstumsraten wie im gewerblichen Bereich werden hier jedoch, auch aufgrund des hohen Niveaus, nicht registriert.

Immobilienkonjunktur weiterhin auf Wachstumskurs

Auch 2014 bildet die Immobilienkonjunktur eine ideale Voraussetzung für die gute Stimmung auf dem Immobilienmarkt. Mit 241,7 Zählerpunkten ist sie um weitere 1,3% gestiegen.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: deutsche-hypo.de

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