B-Standorte oft dynamischer als Metropolen (Focus)

Presseschau — By on 3. April 2013 13:56

Die Immobilienpreise steigen: in Metropolen wie München oder Hamburg haben sie teilweise ein Niveau erreicht, dass den Kauf kaum noch lohnend erscheinen lässt. Der Focus empfiehlt daher unter Berufung auf den  Deutschland-Marktbericht 2013 von Engel & Völkers Commercial: „Investoren sollten sich besser in Städten mittlerer Größe umschauen.“

Insbesondere deutsche Wohn- und Geschäftshäuser sind demnach gefragt: 2012 wurden hier ca. 20,4 Mrd. EUR umgesetzt, gegenüber 17 Mrd in 2011. Fast überall ist der Durchschnittspreis solcher Immobilien gestiegen, zitiert der Focus den Marktanalysten Rieckhoff.

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Mönchengladbach zählt zu den lukrativen B-Standorten. Foto: Unser Objekt in der attraktiven Fußgängerzone von Mönchengladbach-Rheydt

Die Untersuchungen ergaben, dass sich in einigen B-Standorten die Preise deutlich dynamischer entwickelten als in den „vermeintlichen Boom-Metropolen“.  Ein Beispiel: In München stiegen die Durchschnittspreise für Wohn- und Geschäftshäuser um ca. 21 % auf 5 Mio EUR. In Bonn stiegen sie um 71% bei Preisen im Schnitt von 0,8 Mio EUR.

„Bei der Interpretation dieser Zahl ist aber Vorsicht geboten“, wird Rieckhoff vom Focus zitiert.  „Sie sagen nicht unbedingt etwas über den allgemeinen Preisanstieg aus.“ Engel & Völkers untersuchte ausschließlich Großobjekte.  Allerdings weisen ähnliche  Studien in die selbe Richtung. Eine langfristige Prognose von Feri im Auftrag der Capital bis zum Jahr 2020 zeigt: Immobilienkauf lohnt insbesondere in kleineren Städten. (Hier gibt es mehr dazu.)

Große Unterschiede bei den Renditen

In Metropolen ist die Brutto-Anfangsrendite (die Rendite im ersten Jahr vor Kosten) leicht gesunken: auf 5% oder weniger. In guten B-Standorten können hingegen zwischen 6 und 7% erzielt werden, bei manchen Standorten sogar bis zu 11%.

„Die unsichere Konjunktur- und Staatsschuldenentwicklung in Europa treibt Anleger in Immobilien – als Sachanlage mit vergleichsweise guten Renditen bei überschaubarem Risiko.“ (Rieckhoff) Das Marktsegment ist nach seiner Ansicht nicht überhitzt; auch für 2013 ist ein hohes Handelsvolumen zumindest auf dem Niveau von 2012 zu erwarten.

Quelle: www.focus.de

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