Männer und Frauen bei der Geldanlage (1): Gewinn wichtiger als Sicherheit?

Branchen-News, Journal — By on 6. September 2012 15:41

Heute starten wir eine kleine Serie: Bücher, die sich mit den kleinen und großen Unterschieden von Männern und Frauen beschäftigen, füllen mittlerweile ganze Bücherwände. Dabei geht es um mehr oder minder wichtige Fragen: Vom richtigen Einparken bis zur sozialen Intelligenz. Mit diesem Beitrag starten wir eine kleine Serie: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Geschlechtern bei der Geldanlage?

Eine kürzlich erschienene Studie gibt darüber Auskunft. Um es kurz zu machen: Männer geht es nur um das eine – Geld verdienen. Für Frauen steht die „Passgenauigkeit“ im Vordergrund.

Eine Umfrage (des Marktforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Investmentgesellschaft Fidelity) unter über 1.000 Deutschen zeigte folgendes: Haben Anleger die Wahl, welche Kriterien für ihre Geldanlage am wichtigsten sind, dann haben Sicherheit und „Passgenauigkeit“ die Nase knapp vorne.

Für je 32% der Befragten sind diese beiden Punkte die wichtigsten Kriterien bei der Geldanlage:

  • die Berücksichtigung der persönlichen Risikoneigung und der finanziellen Situation
  • 100-prozentige Sicherheit – auch wenn es inflationsbedingt zu leichten Verlusten kommt

Fast ebenso wichtig ist der Wunsch nach einer Streuung der Anlagen über unterschiedliche Assetklassen und Regionen.  An vierter Stelle steht das Kriterium, dass ein potenzieller Gewinn klar über der Inflationsrate liegen sollte. (Dafür würden die Befragten auch kurzfristige Wertschwankungen in Kauf nehmen.) Alles in allem sind die Werte aber recht gleichmäßig verteilt.  Die Situation ändert aber sich signifikant, sobald man die Ergebnisse nach den Geschlechtern getrennt betrachtet:

Frauen achten demnach insbesondere auf die „Passgenauigkeit“ der Finanzprodukte (36%). Für Männer spielen hingegen die Gewinne über der Inflationsrate (39%) die entscheidende Rolle. Sicherheit ist für beide Gruppen gleich wichtig (je 32%). Anders sieht es bei der Diversifikation aus: Während eine gute Streuung bei den Herren mit 36% an zweiter Stelle steht, spielt es für Damen nur eine geringe Rolle (26%)

Quelle: Das Investment

photo credit: Mazoe28 via photo pin cc

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