DG HYP: Kassel ist ein attraktiver Standort

Branchen-News, Top-Thema — By on 2. Juli 2014 13:40

Aktuelle DG HYP-Studie belegt: Kassel attraktiver Standort mit Potenzial für Immobilieninvestitionen

dg-hyp-marktberichtAnfang Juli 2014 fand in Kassel der erste “Regionen-Dialog Immobilienmarkt Nordhessen” statt. Das Themenspektrum unter dem Motto “Zentrale Lage – hohes Potenzial” war bunt gefächert. So referierte IMMOVATION AG-Vorstand Lars Bergmann gemeinsam mit Peter Ley, dem Geschäftsführer der GWG der Stadt Kassel über den Wohnungsmarkt in Kassel.

Der Immobilienfinanzierer DG HYP nutzte die Veranstaltung um seinen aktuellen “Immobilienmarktbericht Nordhessen 2014” vorzustellen. Der Marktbericht widmet sich auch ausführlich dem Kasseler Markt. Wir fassen die durchweg positiven Ergebnisse  für Kassel in diesem Artikel für Sie zusammen. Den gesamten Bericht finden Sie HIER.

Hessens drittgrößte Stadt

Kassel ist mit nahezu 200.000 Einwohnern Hessens drittgrößte Stadt.  Als einzige Großstadt der Region Nordhessen ist sie dessen Wirtschafts-, Kultur- und Verwaltungszentrum.  Unabhängig von ihrem Größenvorteil bietet die Stadt viele Pluspunkte als Wohnort und Wirtschaftsstandort. Das spiegelt sich auch in den Einwohnerzahlen wieder, die seit einigen Jahren wieder steigen. Wenn sich der Trend fortsetzt, sollte  die 200.000 Marke bald wieder erreicht sein.

Hervorragende Verkehrsinfrastruktur und hohe Lebensqualität

Wie der Immobilienfinanzierer in seinem Marktbericht betont, ist die Verkehrsinfrastruktur mit den Autobahnen A7, A44 und A49, dem ICE-Anschluss am Bahnhof Wilhelmshöhe und dem Regionalflughafen Kassel-Calden hervorragend! Ein entscheidender Vorteil ist die zentrale Lage – sie sorgt für kurze Wege zu den wichtigen deutschen Wirtschaftsräumen. Die Universität Kassel ist ein weiterer Pluspunkt: Sie bildet 23.000 Studenten zu begehrten Fachkräften vieler wissenschaftlicher Disziplinen aus.

Die Lebensqualität in Kassel ist hoch – das betont auch die DG HYP: “Zum einen durch das breit gefächerte kulturelle Angebot der documenta-Stadt mit vielen Museen wie dem Fridericianum oder dem Schloss Wilhelmshöhe, zum anderen durch viele attraktive Naherholungsgebiete. Dazu zählen die für die Bundesgartenschau 1981 angelegten Fuldaauen mit der Orangerie oder – etwas weiter entfernt – der Habichtswald und der Edersee. Herausragend ist der Bergpark Wilhelmshöhe, der im vergangenen Jahr als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt wurde.”

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Bevölkerungszahl: Seit 1994 hat es in Kassel so einen immensen Einwohnerzuwachs nicht mehr gegeben.

Stadt im Aufwind

Vor etlichen Jahren zählte die nordhessische Metropole in wirtschaftlicher Hinsicht noch zu den Sorgenkindern Deutschlands. Ebenso wie manch anderer Industrie-Standort litt Kassel (mit den Kernstücken Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Rüstungs- und Eisenbahntechnik) unter einem einschneidenden Strukturwandel. Zeitweise stieg die Arbeitslosenquote auf 20 Prozent. Diese Zeiten sind vorbei, heute befindet sich Kassel nachhaltig im Aufwind, wie die Studie betont.

Was sind die Gründe für diesen Wandel? Die Studie weist auf folgende Punkte hin: “Fahrzeugbau, Logistik und regenerative Energien, aber auch Dienstleistungen und Medien haben den Aufschwung Kassels unterstützt. In der Zukunft dürfte auch der Tourismus, unterstützt von der UNESCO-Weltkulturerbe-Auszeichnung, zusätzliche Wachstumsbeiträge liefern.”

Die wirtschaftliche Situation der privaten Haushalte ist im Bundesvergleich noch unterdurchschnittlich, doch die Arbeitslosenquote konnte halbiert werden. Der Aufwärtstrend ist unverkennbar: “Kassel ist die dynamischste Großstadt Deutschlands” hieß es 2011 beim Städteranking. Im Folgejahr konnte Kassel das gute Ergebnis bestätigen und landete abermals auf dem Siegertreppchen. Und auch im Ranking des Jahres 2013 zählt Kassel zu den Städten in Deutschland, die sich am besten entwickeln.

Wohnungsmarkt in Kassel profitiert

Diese erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung, Zuwanderung aus dem Umland und das Wachstum der Universität tragen zu einer positiven Einwohnerentwicklung bei, von welcher der Wohnungsmarkt in Kassel profitiert. Noch sind die Wohnungsmieten im Bundesvergleich moderat. Aber Dank der starken Nachfrage stiegen die Mieten in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 5%  jährlich.

Die DG HYP resümiert: “Insgesamt dürfte sich der Kasseler Wohnungsmarkt angesichts der erfreulichen Entwicklung der Stadt weiterhin positiv zeigen. Die Chancen des Kasseler Wohnungsmarktes ziehen zudem verstärkt das Interesse von Investoren auf sich. Dabei ragen die beiden Portfoliokäufe der österreichischen BUWOG im vergangenen Jahr mit zusammen rund 1.500 Wohnungen hervor. Nennenswert ist auch der Bestand der Deutschen Annington, die insgesamt über 1.800 Wohnungen in Kassel unterhält. Ein Beispiel für ein großes Neubauprojekt plant der Kasseler Projektentwickler IMMOVATION auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne. Auf viereinhalb Hektar Fläche soll ab 2016 ein neues Wohnviertel entstehen.”

Lars Bergmanns Fazit

bergmannUnd auch Lars Bergmanns Fazit ist optimistisch: “Kassel ist wie Dornröschen. Die Stadt der Brüder Grimm ist erwacht und entwickelt sich über einen Gewerbe- und Industriestandort hinaus zu einem gefragten Wohnort in der Mitte Deutschlands mit großem Entwicklungspotenzial.”

 

Quelle: www.dghyp.de

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