IMX Immobilienindex 04/2013: Mieten in Frankfurt und Hamburg erreichen Obergrenzen

In einigen deutschen Metropolen scheint sich bei der Entwicklung der Angebotsmieten  eine Stagnation abzuzeichnen. So sind diese in Frankfurt und in Hamburg seit Beginn  des Jahres lediglich um 0,2 bzw. 1,0 Prozentpunkte gestiegen.
Zum Vergleich:  Bundesweit wurden im selben Zeitraum die Mieten bei der Neuvermietung um 1,4  Prozentpunkte teurer. Die Entwicklung zeigt, dass die Belastungsgrenze für Mieter in  Frankfurt und Hamburg offenbar erreicht ist.
Doch während die Mieten langsam die Obergrenzen  erreichen, steigen die Angebotspreise weiter: in Hamburg  um 3,2 Prozentpunkte, in Frankfurt um 3,3 Prozentpunkte.  Das starke Wachstum zeigt deutlich, dass das Interesse für  Betongold trotz hoher Preise ungebrochen ist. Potentielle  Käufer in Hamburg und Frankfurt müssen sich durch die  stagnierenden Mieten in Zukunft auf sinkende Renditen  einstellen.

Stärkste Preis- und Mietsteigerungen in Berlin

Spitzenreiter bei den Miet- und Kaufpreissteigerungen ist die deutsche Hauptstadt.  Seit Anfang des Jahres sind dort die Mieten und Kaufpreise um 2,2 bzw. 3,9  Prozentpunkte gestiegen. Obgleich das tatsächliche Preisniveau in Berlin etwas  geringer ist, ist in Zukunft mit einer weiteren Angleichung an das Niveau der  anderen deutschen Metropolen zu rechnen.

Quelle: Immobilienscout24


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