Über Geld spricht man nicht … oder doch?

Journal — By on 19. August 2015 08:43

Beim Geld verstehen Deutschen keinen Spaß und vor allem reden sie nicht gern darüber. Nirgendwo wird so wenig über Geld gesprochen wie in Deutschland. Gehalt, Vorsorge und Geldanlage sind für die Deutschen immer noch Tabuthemen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Und wer finanziell erfolgreich ist, behält auch das lieber für sich.

Nirgendwo wird so wenig über Geld gesprochen wie in Deutschland. Gehalt, Vorsorge und Geldanlage sind für die Deutschen immer noch Tabuthemen, so das Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Und wer finanziell erfolgreich ist, behält auch das lieber für sich.

Nirgendwo wird so wenig über Geld gesprochen wie in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.

Wenn’s um Geld geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Über Geld reden? Auf keinen Fall! Nirgendwo wird über Geld so intensiv geschwiegen wie in der Bundesrepublik. Eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank zeigt: Geld ist für die Deutschen nach wie vor Tabuthemen. Wer bei Geld ein gutes Händchen hat und finanziell erfolgreich ist, redet darüber nicht, denn …

… über Geld spricht man nicht, man hat es!

Eine Formel, die fast jeder kennt – und die sich die meisten zu Herzen nehmen. In Zahlen: Ob Gehalt, Erbschaft oder der Erlös aus dem Hausverkauf: Für beinahe zwei Drittel (64%) der Deutschen ist Geld ein Tabuthema. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist dabei zu vernachlässigen (Männer 63% / Frauen 64%). Interessant ist, dass Befragte mit Volks- oder Hauptschulabschluss “schweigsamer” sind (65%) als diejenigen mit Abitur oder Universitätsabschluss (57%).

Amerikaner zeigen ihren Erfolg

Jenseits des großen Teichs sehen die Dinge anders aus. Erfolgreiche Amerikaner sprechen nicht nur gern über ihren finanziellen Erfolg – sie zeigen ihn auch.  Die Deutschen halten sich dagegen bedeckt: Laut Umfrage bezeichnen sich in Deutschland zwar ca. ein Drittel (34%) der Befragten als finanziell erfolgreich, zeigen es aber dennoch nicht öffentlich. Gerade mal vier Prozent der Bundesbürger, die sich selbst ein gutes Händchen in Finanzangelegenheiten attestieren, machen daraus kein Geheimnis und sprechen darüber. Warum? “Wer seinen finanziellen Erfolg ungeniert zeigt, zieht hierzulande leicht den Neid und die Missgunst seiner Mitmenschen auf sich – das möchte man natürlich vermeiden” erläutert ein Sprecher.

Über Erfolge spricht man also nicht – wie sieht es mit Misserfolgen aus? Anscheinend ist es – nach den Ergebnissen der Studie – etwas leichter, finanzielle Misserfolge zuzugeben: 23% der finanziell nicht besonders Erfolgreichen gehen offen damit um, 20 Prozent behalten auch das lieber für sich.

Quelle: www.postbank.de

[jpb-immovation]

 

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