IMX August 2014: Deutschlandweit beruhigen sich die Immobilienmärkte

Branchen-News — By on 11. September 2014 08:58

Wenig Dynamik im August: Die  Untersuchung der Angebotspreise für Häuser und Wohnungen zeigt – wie schon in den Vormonaten – für Neubau- und Bestandsimmobilien flachere Preiskurven.

Die Preise für Wohneigentum weisen eine Seitwärtsbewegung auf und konsolidieren sich auf hohem Niveau. Sind die Zeiten der steil noch oben weisenden Preiskurven vorüber? Im Blick auf den Gesamtmarkt ergibt sich dieses Bild.  Doch die Prüfung der fünf Top-Metropolen zeigt ein vielfältigeres Panorama: Während Hamburg und Berlin zwar das Gesamtbild wiedergeben, ziehen in Köln und Frankfurt laut IMX Immobilien-Index die Preise zurzeit wieder deutlich an.

Mieten im Mittel stabil

Einen ähnlichen Befund ergibt der Blick auf die Angebotsmieten. Im Mittel haben sich die Mieten in Deutschland gefestigt und steigen nach den steilen Preiskurven des ersten Quartals nur noch um 0,2%. Aber auch hier ergibt ein zweiter Blick regionale Unterschiede: Moderaten Steigerungen in Hamburg und Frankfurt, sowie leichten Rückgängen von -0,2% in Köln, stehen Anstiege in Berlin von 0,6% und München (0,7%) gegenüber. Dort fallen regionale Besonderheiten ins Gewicht, die im Gesamtbild nicht so stark in Erscheinung treten: Zum Beispiel der Abschluss neuer Bau- oder Sanierungsprojekte.

IMX Wohnhäuser Deutschland, August 2014

IMX Wohnungen, August 2014


Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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