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Immobiliecout24: Baukindergeld hilft beim Hauskauf

Branchen-News — By on 30. Juli 2018 08:00

ImmobilienScout24-Analyse zeigt: Familien in Sachsen-Anhalt profitieren am meisten vom Baukindergeld.

Berlin, 1. August 2018. Das Baukindergeld für Familien kommt. Die Förderung kann demnächst beantragt werden, rückwirkend ab 1. Januar 2018. ImmobilienScout24 hat sich die Effekte für Hauskäufer anhand der aktuellen Daten des 1. Halbjahres 2018 angeschaut. Die Analyse zeigt: Familien in Sachsen-Anhalt können im Durchschnitt etwa 13 Prozent des Kaufpreises eines Neubau-Hauses mit dem Fördergeld abdecken.  Hamburger können dagegen nur magere 4 Prozent des Kaufpreises mit dem neuen Fördergeld stemmen.

Die Baukindergeld-Analyse stellt dar, wie hoch der Fördergeldanteil am Kaufpreis je Bundesland ist und zeigt die Unterschiede zwischen den Ländern. Zugrundegelegt wurde eine Familie mit 2 Kindern sowie der klassische Familientraum: ein Neubau-Einfamilienhaus, Baujahr ab 2016, mit 5 Zimmern, 140 Quadratmeter Wohn- sowie 600 Quadratmeter Grundstücksfläche.

In Sachsen-Anhalt 13 %, in Nordrhein-Westfalen 6 %, in Hamburg 4 % 

So stellt das Baukindergeld beim Erwerb eines Neubau-Hauses in Sachsen-Anhalt einen Anteil von 13 Prozent des Kaufpreises, in Nordrhein-Westfalen 6 Prozent, in Hamburg sogar nur 4 Prozent. Der Grund liegt entsprechend in den unterschiedlichen Hauspreisen. Die Höhe des Baukindergeldes ist bundesweit einheitlich, aber die Hauspreise variieren stark. In Hamburg müssen Familien für das Beispielhaus im Durchschnitt 638.871 Euro zahlen, in Sachsen-Anhalt sind es nur 180.616 Euro. 

Neben Sachsen-Anhalt sind die Effekte des Baukindergeldes beim Hauskauf in Thüringen (12 Prozent bei Durchschnittspreisen von 202.267 Euro) und Brandenburg (11 Prozent bei 211.630 Euro) am größten. Am unteren Ende der Skala stehen die Stadtstaaten Hamburg (4 Prozent bei 638.871 Euro), Berlin (5 Prozent bei 504.649 Euro) und Bremen (6 Prozent bei 406.331 Euro). Doch auch Flächenländer wie Baden-Württemberg (434.570 Euro) und Nordrhein-Westfalen (372.650 Euro) haben jeweils nur 6 Prozent Preiseffekt durch das Baukindergeld.

Bayern legt mit dem Baukindergeld Plus und der bayerischen Eigenheimzulage eine Schippe obendrauf. Das Förderpaket macht somit einen Effekt von 10 Prozent aus – bei Durchschnittspreisen von 381.375 Euro.

Dr. Thomas Schroeter kommentiert: “Familien profitieren sehr unterschiedlich. Interessant wird die Entwicklung in den Grenzregionen sein. Lebt eine Familie in Baden-Württemberg nahe der Grenze zu Bayern, kann es die Familienkasse deutlich entlasten, wenn das Haus in Bayern gekauft wird. Ebenso sind die Effekte in den Stadtstaaten, sowie allgemein in den Metropolen gering und Familien sollten sich das Umland ansehen. So kann das Baukindergeld aus innerstädtischen Mietern Hauseigentümer im Vorort machen, wenn man es gut durchrechnet und sein passendes Objekt findet.”

Quellenangabe: Errechnung des Prozentwertes anhand der Durchschnittspreise für Neubau-Häuser im 1. Halbjahr 2018 und dem angekündigten Baukindergeld nach 10 Jahren bei 2 Kindern. 40.000 Euro in Bayern inklusive Baukindergeld Plus und bayerischer Eigenheimzulage, 24.000 Euro in allen anderen Bundesländern.

Quelle: www.immobilienscout24.de  
Bild: © “©fizkes – stock.adobe.com” / Fotolia.com

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