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IMX November 2017: Derzeit keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Sicht

Branchen-News — By on 21. Dezember 2017 12:29

“Die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen steigen weiter in den deutschen Metropolen und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht”, erläutert Jan Hebecker und fährt fort: “Zu lange wurde durch die Wohnungswirtschaft und private Investoren nicht in den Wohnungsneubau investiert.” Hebecker macht des weiteren darauf aufmerksam, dass die Anzahl der Baugenehmigung für Wohnungen und Einfamilienhäuser in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 rückläufig war: “Zudem können viele Bauvorhaben derzeit nicht umgesetzt werden, da die Bauwirtschaft ausgelastet ist. Bis der Nachfrageüberhang in den Städten abgebaut ist, wird es noch Jahre dauern.”

Vorerst weiter steigende Preisentwicklung

Die Experten von Immoscout24 rechnen mit einer weiter steigenden Preisentwicklung. “Diese Marktanspannung sehen wir in unseren Preisentwicklungen, die vorerst weiter steigen werden. Selbst in Städten, die bisher unter dem demografischen Wandel gelitten haben und in den vergangenen Jahren Einwohner verloren haben, steigen die Haushaltszahlen wieder und sorgen für eine erhöhte Nachfrage. Bisher findet die Politik keine passenden Antworten auf die Herausforderungen im Wohnungsbau.”

Über den IMX

An dieser Stelle veröffentlichen regelmäßig wir den monatlich erscheinenden IMX. Der IMX wird von Immobilienscout herausgegeben.  Es handelt sich dabei um den Angebotsindex für Immobilien in Deutschland: Die zahlen basieren auf den über zwölf Millionen Immobilienangeboten, die seit 2004 bei den Anbieter inseriert wurden. Die Datenbasis des IMX umfasst – laut Immobilienscout – “sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden.”Für die Erstellung des Indexwertes normiert Immoscout sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode.

Das Verfahren erläutert Immoscout wie folgt: “Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen, wie auf der Homepage von ImmobilienScout24 zu lesen ist.”


Die Statistik „Immobilien-Index IMX“ erscheint monatlich und wird regelmäßig im News-Blog der IMMOVATION AG veröffentlicht. Quelle: www.immobilienscout24.de


 

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