Immobilien-Konjunktur-Index: Votum für ein geeintes und offenes Europa

Branchen-News — By on 16. Mai 2017 11:02

Nach der Wahl zum Brexit in Großbritannien im letzten Jahr wurde der Wahl in Frankreich 2017 gespannt entgegengesehen. Das Votum der Franzosen für ein „geeintes und offenes Europa“ habe offenbar auch die Umfrage beim Deutsche Hypo-Index positiv beeinflusst, wie Andreas Pohl von der Deutschen Hypo berichtet.

Sowohl das Immobilienklima (+0,6 Prozent) als auch die Immobilienkonjunktur (+1,0 Prozent) haben im Vergleich zum April zugelegt. Die Immobilienwirtschaft ist laut Pohl „von einem offenen Europa und einem freien Handel abhängig. Den Rahmen dafür können nur die Politik schaffen“.

Demnächst findet der „Tag der Immobilienwirtschaft des ZIA“ statt. Bundeskanzlerin Merkel, Bundesbauministerin Hendricks und Finanzminister Schäuble werden an der Veranstaltung teilnehmen und damit laut Andreas Pohl zeigen, „dass die immense, wirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft von der Politik wahrgenommen wird“.

Quelle: deutsche-hypo.de

Leichte Steigerung auf hohem Niveau

Das Ergebnis der 113. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ist eindeutig: Die befragten Immobilienexperten schätzen den deutschen Immobilienmarkt und die damit zusammenhängenden Investment- und Ertragserwartungen weiterhin als sehr gut ein. Das Immobilienklima steigt in diesem Monat um weitere 0,6 Prozent auf 133,3 Zählerpunkte und liegt damit auf dem Niveau vom April 2016. Im Gegensatz zum Vormonat, wo nur das Ertragsklima eine positive Entwicklung aufweisen konnte, sind in der aktuellen Auswertung sowohl Ertrags- als auch Investmentklima für die gute Stimmung verantwortlich. Mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent auf 129,8 Zählerpunkte zeigt das Ertragsklima eine leicht höhere Dynamik als das Investmentklima, welches um 0,3 Prozent auf 136,8 Zählerpunkte ansteigt. Die entscheidende Frage ist, ob sich das Immobilienklima das gesamte Jahr über weiterhin gut behaupten wird.

Handelklima: Wie gewonnen so zerronnen

Wurden im Vormonat beim Handelklima seit November 2016 erstmals positive Signale erkennbar, so muss es im Mai gleich wieder einen Rückschlag verkraften. Als einziges Segment verzeichnet es einen Rückgang von 3,7 Prozent auf 98,1 Zählerpunkte und rutscht somit wieder unter die 100-Punkte-Marke. Die beste Performance zeigte hingegen das Büroklima. Nach drei verlustreichen Monaten steigt es um 2,4 Prozent auf 144,8 Zählerpunkte und erreicht damit einen vorläufigen Jahreshöchstwert. Wie bereits im April steigt das Hotelklima zum zweiten Mal in Folge. Mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent rangiert es aktuell bei 133,9 Zählerpunkten. Wohn- und Logistikklima können ebenfalls wieder eine positive Entwicklung aufweisen. Die Steigerungsraten sind mit 0,2 bzw. 0,3 Prozent jedoch deutlich geringer. Für das Wohnklima ist es die erste positive Entwicklung im laufenden Jahr 2017. Mit aktuell 154,7 Zählerpunkten führt es das Ranking der Segmente nach wie vor an. Das Logistikklima positioniert sich mit 142,1 Zählerpunkten weiterhin im Mittelfeld.

Immobilienkonjunktur knackt 300-Punkte-Marke

Parallel zur guten Markteinschätzung der befragten Experten weisen auch die grundlegenden Konjunkturdaten keinen Bruch auf. Im Gegenteil: Im Mai hat der Wert um weitere 1,0 Prozent auf derzeit 301,1 Zählerpunkte zugenommen. Obwohl die Wachstumsdynamik seit März monatlich etwas abgenommen hat, sind die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut.

Quelle: www.deutsche-hypo-index.de


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