Wie viel Haus passt in mein Budget? (FAZ)

Presseschau — By on 10. Januar 2017 11:44

Die momentan niedrigen Kreditzinsen sind für viele Menschen Anlass, ihren Traum vom Eigenheim endlich wahr werden zu lassen. Doch viele unterschätzen die zusätzlichen Kosten, die mit dem Kauf einhergehen. Die FAZ hat die häufig unterschätzten Positionen in einem Artikel vorgestellt. Wir haben ihn für Sie gelesen und zusammengefasst:

Viele Mieter wünschen sich die eigenen vier Wände und glauben auch, dass sie sich trotz eines Immobilienerwerbs nicht finanziell einschränken müssen – darüber haben wir bereits in unserem Blog (Link) berichtet. Doch trotzdem kommen neben dem Anschaffungswert der Immobilie finanzielle Belastungen hinzu, mit denen viele Käufer nicht rechnen.

Reserven sind schnell aufgebraucht

Positionen wie Notarkosten und Maklerprovision sind Kosten, die von Käufern laut FAZ oft unterschätzt werden. Auch die Grunderwerbssteuer steigt in vielen Regionen immer weiter an. Rund 15 Prozent des Kaufpreises müsse man an Nebenkosten beim Hauskauf einkalkulieren. Bei einem Haus im Wert von 400.000 Euro wären das bis zu 60.000 Euro. Diese Positionen sollten nicht unbedingt über einen Kredit finanziert werden. Die meisten Käufer schaffen das auch, aber die Reserven, die sie bis dahin zurückgelegt haben, sind danach oft schon aufgebraucht.

Unvorhergesehene Ausgaben

Wenn die finanziellen Rücklagen bereits nach dem Hauskauf ausgeschöpft sind, bleibt nichts mehr übrig für Ausgaben, die im Laufe eines Lebens auf fast alle Menschen zukommen: beispielsweise ein neues Auto, eine neue Waschmaschine oder ein neuer Fernseher. Wie die FAZ berichtet, sind vor allem am Haus regelmäßig Reparaturen durchzuführen. Das Dach muss irgendwann neu gedeckt werden, die Fenster muss man früher oder später durch neue ersetzen und auch die Heizungsanlage hat nach jahrelanger Nutzung ausgedient. Diese Positionen bringen viele Hausbesitzer an ihre finanziellen Grenzen oder darüber hinaus.

Experten empfehlen Rücklagen

Um derartige Kosten tragen zu können, empfehlen Experten, drei bis fünf Monatsgehälter auf einem Konto anzusparen, damit man spontan notwendige Ausgaben auch stemmen kann. Auch für die regelmäßigen Kosten wie Strom, Gas, Abwasser oder Grundsteuer ist es laut FAZ wichtig, regelmäßig zu sparen. Hauskäufer, die diese Ausgaben im Vorfeld in ihrer Kalkulation vergessen, verschätzen sich deshalb häufig und merken erst zu spät, dass sie sich ihr Haus eigentlich nicht leisten können.

Die FAZ hat in ihrem Artikel Rechenbeispiele aufgeführt, die veranschaulichen, welche Ausgaben bei einem Hauskauf auf die zukünftigen Besitzer zukommen. Hier können Sie den vollständigen Artikel nachlesen.

Quelle: www.faz.net

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