„Laufen damals und heute“ – Teil 3

Journal — By on 15. August 2016 11:01

Im dritten Teil unserer Serie lesen Sie heute unter anderem, wie beliebt das Laufen sogar bei gut betuchten Bürgern war, die sich eigentlich andere Fortbewegungsmittel leisten konnten …


Wetten in der Renaissance

Im Gegensatz zum Mittelalter erlebte das Laufen in der Zeit der Renaissance sein Comeback als Wettkampfdisziplin. Engländer waren es, die begeistert darum wetteten, wer am schnellsten eine gewisse Distanz zurücklegen konnte. Die dazu notwendigen Messinstrumente wurden ausgerechnet von Puritanern erfunden, die jede Betätigung zum Selbstzweck ablehnten. Sie wollten mit den Instrumenten ursprünglich nur Arbeitsprozesse normieren. Der Adel nutzte die Messgeräte dann allerdings für sportliche Zwecke.

Meine Kutsche, mein Pferd, … meine Füße

Der Hype um den Laufsport wurde im Laufe der Zeit sogar zu einer „ideellen Bewegung“, dem sogenannten „Pedestrianismus“, abgeleitet vom Lateinischen pedes – zu Fuß, Fußgänger. Plötzlich war es auch vermögenden Leuten nicht mehr so wichtig, in ihrer eigenen Kutsche umherzufahren. Sie liefen viel lieber und besannen sich so auf ihre zwei Beine zurück. Es wurde zudem vermehrt auf Langstreckenläufe gewettet. Eine berühmte Wette ging Captain Robert Barclay 1809 ein. Er behauptete, 1000 Stunden lang je eine Meile laufen oder gehen zu können. Es gelang ihm tatsächlich, indem er eine Meile am Ende einer Stunde und die nächste gleich zu Beginn der nächsten Stunde absolvierte und dadurch immer eine größere Pause einlegen konnte. Nach 42 Tagen hatte er seine Wette gewonnen, war um 30 Kilogramm Körpergewicht leichter und um 1000 Guineas reicher.

Von der Wette zum Wettlauf

Auf die damaligen Läufe wurde regelmäßig ein Preisgeld ausgesetzt. Zu den Einzelläufen wie dem von Captain Robert Barclay kamen vermehrt Wettläufe, bei denen mehrere Sportler gegeneinander antreten konnten. Dies kann rückblickend als ein Übergang vom Wetten zum Wettlauf betrachtet werden.

Nächste Woche erfahren Sie im vierten und letzten Teil unserer Serie, welchen Stellenwert das Laufen in unserer heutigen Gesellschaft hat.

Quelle: Planet Wissen, Wikipedia, eigene Recherche


Sport und Sponsoring

Die Begeisterung für den Laufsport ist der Grund für unser Engagement: „Als Kasseler Unternehmen ist es uns wichtig, diese Sportveranstaltung in Nordhessen zu unterstützen. Auf diesem Weg können wir etwas für den Breitensport und die Gesundheit tun,“ erläutern die Vorstände Lars Bergmann und Lilia Nacke.

Seit 2015 sind wir Partner des Kassel Marathon, der größten Sportveranstaltung in Nordhessen. Außerdem fördern wir den Nordhessencup, eine beliebte Veranstaltung aus 17 Volksläufen in der Region. Doch wir sponsern nicht nur, wir laufen auch mit: Das Unternehmens-Team - die immo runners - ist bei vielen Laufveranstaltungen selbst dabei!

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