Money & Music

Journal — By on 16. Juni 2016 09:17

Mit Musik lässt sich heutzutage viel Geld verdienen –das werden Ihnen internationale Superstars wie David Guetta, Madonna & Co bestätigen. Und hört man genauer auf die Songtexte, stellt man fest, dass einige von ihnen nicht nur Geld bringen, sondern sich auch um selbiges drehen.

Das liebe Geld… alleine macht es nicht glücklich, aber wenn man zu wenig davon hat, ist es genau so ungünstig. „Haste was Biste was“, so betitelte die Band Tic Tac Toe eines ihrer Lieder. Darin heißt es unter anderem „Ich hab da ´nen Verdacht, wer das Geld hat, hat die Macht“ – mit weiteren solcher Verse ließ das erfolgreiche Trio seinem Unmut über die vom Geld regierte Welt freien Lauf. Auch andere Popstars nutzen ihre Musik als Sprachrohr für Kritik an gesellschaftlichen Gegebenheiten:

Money & Taxes

Die schwedische Popgruppe ABBA wurde durch ihre zahlreichen Hits weltbekannt und holte beim Eurovision Song Contest im Jahre 1974 mit „Waterloo“ sogar den Sieg. Trotz Ruhm und Ansehen bewiesen die vier Verständnis für die weniger gut Verdienenden. Ihr Song „Money Money Money“ kritisiert die schlechte Bezahlung der hart arbeitenden Bevölkerung: „I work all night, I work all day to pay the bills I have to pay – that´s too bad!” Auch die Beatles äußerten sich in ihrem Song “Taxman” gesellschaftskritisch. Leadgitarrist Goerge Harrison spielte mit dieser Komposition auf die Steuerpolitik der damals amtierenden britischen Regierung an.

Popstar mit Humor

Eine gehörige Portion Selbstironie bewies Mark Knopfler, Sänger und Komponist der Dire Straits. Er habe angeblich in einem Plattenladen ein Gespräch zweier Arbeiter mit angehört, die sich darüber beschwerten, dass die Stars der Musikbranche so viele Millionen einheimsen würden. Diese Kritik wandelte Knopfler sofort in einen neuen Song um, mit dem Titel „Money for nothing“ – Und apropos Ironie: der von dem zufällig mitgehörten Gespräch inspirierte Song wurde der größte Hit der Dire Straits.

„Ich wär´so gerne Millionär,…

…dann wär´ mein Konto niemals leer“ – wer kennt ihn nicht, den Hit der Prinzen. Die Popgruppe aus Leipzig träumt darin vom großen Reichtum. Millionärin wäre angeblich auch gerne die Mutter der US-Punk- und Rockmusikerin Patti Smith geworden. Darüber sang Smith in ihrem Song „Free Money“. Aus dem Gewinn wurde leider nichts, vielleicht auch deshalb, weil ihre Mutter niemals Lotto spielte – dafür erzielte die Tochter durch ihre Arbeit beträchtliche Gewinne.

Und wer mit Geld an sich nichts anfangen kann, der wird sich vielleicht eher Marilyn Monroe anschließen, die in den 50er Jahren schon überzeugt „Diamonds are a girl´s best friend“ sang.

[ck-immovation]

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