IMX Februar 2016: Gewinner sind die Immobilienbesitzer

Branchen-News — By on 4. April 2016 15:23

Jetzt ist tatsächlich eingetreten, was in dieser Radikalität nicht von allen Experten so erwartet wurde, wie Jan Hebecker von Immobiliescout24 hervorhebt: Die EZB hat die Leitzinsen tatsächlich auf die “magische” Null-Prozent-Marke gesetzt. Wie zu erwarten, fielen die Reaktionen darauf heftig aus. Manche Experten sehen dadurch das Risiko einer Immobilienblase steigen, da der Immobilienmarkt durch diese Entscheidung weiter befeuert wird.

Hebecker zitiert den Chefvolkswirt der Commerzbank: “Er argumentiert, die Niedrigzinsen würden nicht nur den Markt weiter mit günstigem Baugeld schwemmen, sondern auch andere Anlageformen wie etwa Anleihen unattraktiv machen.” Das ist zwar beides richtig und wird dazu führen, dass die Preise für Immobilien nach wie vor steigen; doch neu ist das nicht: “Neu ist die Null-Prozent-Marke” – und damit ist Niedrigzinspolitik für die kommenden Jahre “zementiert”, wie etliche Marktbeobachter glauben.

EZB-Entscheidung birgt nicht das Risiko des Platzens einer Blase

Welche Folgen wird die Entscheidung der EZB für den Immobilienmarkt haben? Hebecker: Baugeld wird auch in der Zukunft günstig sein, dadurch wird die Nachfrage auf hohem Niveau bleiben – das gilt insbesondere für die Ballungszentren. Da das Angebot dort “überschaubar” ist, werden die Preise weiter nach oben gehen. Profiteure der Entwicklung sind natürlich die Immobilienbesitzer.

Hebecker ist sicher: “ Das Risiko des Platzens einer Blase bringt die EZB-Entscheidung jedoch nicht mit sich.”

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[jpb immovation]

Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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