IMX Januar 2016: Jahresauftakt mit steigenden Preisen

Branchen-News — By on 5. Februar 2016 13:06

Keine Überraschung: Laut IMX Januar 2016 kennen die Preise für Wohneigentum seit geraumer Zeit nur eine Richtung: sie gehen nach oben. 2016 fängt daher an, wie 2015 aufgehört hat. Vor allem Eigentumswohnungen weisen ein klares Plus auf. Nach den neuen Zahlen des Index sind sie bundesweit um 2,2 Prozent geklettert. Einen positiven Trend gibt es auch bei Wohnhäusern zu verzeichnen, auch wenn das Plus mit einem knappen Prozentpunkt etwas geringer ausfällt.

… auch höhere Preise  erschwinglich

Die Frage nach den Ursachen des Preisanstiegs ist beinahe müßig, denn auch hier gibt es keine Überraschung: “Hauptursächlich für die steigenden Preise ist die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB, darüber sind sich fast alle Experten einig. Derzeit liegt das Zinsniveau für 10-jährige Hypothekendarlehen näher an der 1-Prozent- als an der 2-Prozentmarke. Das lässt auch höhere Preise zunächst erschwinglich erscheinen”, wie Jan Hebecker erläutert. Entscheidend ist jedoch die Frage “ob auch mittelfristig mit einem solchen Zinsniveau zu rechnen ist. Denn steigen die Zinsen, kann es bei knapper Planung mit der Anschlussfinanzierung eng werden”, wie Jan Hebecker ergänzt.

Mittelfristig keine Änderung der fundamentalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen …

Wie werden sich die Preise in 2016 entwickeln? Der entscheidende Punkt ist hier: “Wird sich an den fundamentalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen etwas ändern?” Nach Ansicht der Experten von ImmobilienScout24 ist mittelfristig damit nicht zu rechnen. Das bedeutet: “Und so werden wir uns auch in den kommenden Monaten mit einem deutlichen Nachfrageüberhang auf den Immobilienmärkten konfrontiert sehen. Denn leider wird in vielen Metropolen noch immer nicht genug gebaut. Steigende Preise werden uns deshalb auch in 2016 begleiten.”

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[jpb immovation]

Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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