„Kurioses aus Geld und Wirtschaft“ – Teil 1

Journal — By on 4. Februar 2016 11:03

Ab heute starten wir unsere Serie „Kurioses aus Geld und Wirtschaft“. Wir stellen Ihnen hier regelmäßig ungefähr alle 14 Tage in zwei bis drei Artikeln interessante, amüsante und eigentümliche Fakten vor, die Ihnen einen anderen Einblick in die Welt der Finanzen und der Wirtschaft geben sollen. Vielleicht haben Sie das eine oder andere schon gehört und erinnern sich, oder Sie staunen und schmunzeln über die neuen Erkenntnisse.


Koks & Knete

koksDie Universität in Dublin untersuchte im Jahr 2007 Euroscheine und wies bei 100 % Kokainspuren nach, wobei hier die Scheine mit dem höchsten Nennwert auch die meisten Spuren des Drogenpulvers aufwiesen.

Man geht allerdings davon aus, dass 95 % der Scheine ihre Spuren nur durch Kontakt mit anderen Scheinen oder Geldbeuteln durch Weitergabe erhalten haben und nur die restlichen 5 % tatsächlich dafür verwendet wurden, den illegalen „Schnee“ zu konsumieren. Doch nicht nur auf der „Grünen Insel“ werden Geldscheine für Verbotenes zweckentfremdet: bereits acht Monate nach der Einführung des Euro konnten in Deutschland auf 90 % der Scheine Rückstände von Kokain festgestellt werden. Platz 1 erreichte hier Hannover, Berlin und Kiel waren dicht dahinter.

Quellen: Wikipedia; Schotts Sammelsurium Geld & Wirtschaft, eigene Recherche


Erstaunliche unternehmerische Fehleinschätzungen

Albert Einstein sagte einmal: „Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie“. Doch nicht jeder sieht das so wie der berühmte Physiker. Und deshalb hat sich mancher Zweifler im Nachhinein bestimmt über sich gewundert … 

bellTelefon? Brauch ich nicht …

Filmproduzent Harry Morris Warner, Mitbegründer von Warner Brothers, äußerte 1927 größte Skepsis, indem er sagte: „Wer in drei Teufels Namen will schon Schauspieler sprechen hören?“. „Die Amerikaner brauchen vielleicht das Telefon, wir aber nicht. Wir haben sehr viele Eilboten“ – so der Chef-Ingenieur der britischen Post, Anthony Wedgwood-Benn, zu Alexander Graham Bell im Jahre 1896, der ihm das Telefon schmackhaft machen wollte.

Fernsehen, Auto? … haben keine Zukunft

Verschätzt hat sich auch der Autohersteller Daimler-Benz 1900 in seiner Marktstudie, in der veröffentlicht wurde, dass aufgrund der begrenzten Anzahl von Chauffeuren die weltweite Nachfrage nach Automobilen die Zahl 5000 wohl nicht übersteigen würde. Ähnlich pessimistisch äußerte sich der Vizepräsident von 20th Century Fox, als er 1946 prognostizierte, dass sich „das Fernsehen auf keinem Markt länger als sechs Monate behaupten könne“. Pferdestärken sind heute in jedem Auto vertreten, aber nicht in dem Format, das die Michigan Savings Bank im Sinn hatte: diese äußerte sich recht skeptisch gegenüber den Marktchancen des Autoherstellers Henry Ford, da ihrer Einschätzung zufolge das Pferd immer bleiben würde, Autos hingegen aber nur eine Modeerscheinung seien.

Let it be …

Nicht nur gewundert, sondern auch über sich geärgert haben wird sich die Plattenfirma Decca, als sie im Jahre 1962 einer jungen vierköpfigen Band eine Absage erteilte: „Uns gefällt Ihr Sound nicht, und Gitarrenmusik ist ohnehin nicht gefragt“. Der Grund des Ärgernisses kommt nun, und Sie kennen ihn alle: die Beatles.

Quellen: Wikipedia; Schotts Sammelsurium Geld & Wirtschaft, eigene Recherche

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