IMX November 2015: Wohneigentum verteuert sich weiter

Branchen-News — By on 7. Januar 2016 16:01

Auch im November zeichnet  Michael Kiefer das bekannte Bild: “Keine Überraschungen im deutschen Immobilienmarkt. Die Preise für Wohneigentum legen weiter zu. So haben sich laut IMX Eigentumswohnungen bundesweit um 1,4 Prozentpunkte, Häuser um 0,7 Prozentpunkte verteuert. Eine Entwicklung, die sich von den Vormonaten nicht wirklich unterscheidet. Und ein Ende des positiven Preistrends ist derzeit nicht in Sicht.”

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Welches sind die Gründe? Michael Kiefer nennt die expansive Geldpolitik der EZB: “Mit der jüngsten Entscheidung, das umstrittene Anleihen-Ankaufprogramm auszuweiten, zementiert die EZB die Politik des billigen Geldes für die kommenden Monate.” Sparer werden diese Meldung eher mit gemischten Gefühlen betrachten,  Immobilienkäufer hingegen können sich freuen, da Hypothekenkredite weiterhin günstig sein werden. Im Ergebnis wird die Nachfrage nach Betongold weiterhin hoch sein, so Kiefer.

Zu hohe Einstiegskosten?

Diese Konstellation bringt es mit sich, dass Besitzer von Immobilien weiter von steigenden Preisen ausgehen sollten. Das Angebot in begehrten Lagen ist unvermindert begrenzt. Die Neubautätigkeit kann den Bedarf derzeit noch nicht decken. Laut Kiefer heißt das für Käufer, dass der Einstieg in das Immobilieninvestment momentan zwar teuer ist, die monatlichen Kosten aber überschaubar bleiben.

Das birgt das Risiko, am Ende der Kreditlaufzeit auf einem Schuldenberg zu sitzen, erläutert Kiefer: “Denn wer zu wenig tilgt, um die monatliche Annuität gering zu halten, braucht möglicherweise zu lange, um den Kredit wirklich abzubezahlen.”

Tilgung ist von vielen Faktoren abhängig

Welche Tilgung wird empfohlen? “Das ist von vielen Faktoren abhängig und sollte im Detail mit dem Berater besprochen werden,” erläutert ein Experte der Deutschen Bank. Seine grundsätzliche Empfehlung lautet, die Tilgung nicht zu niedrig zu wählen. Zwar erscheint eine geringe monatliche Rate zunächst verlockend. Doch die Restschuld wird damit nur langsam abgebaut. Und mit der Verlängerung der Gesamtlaufzeit erhöht sich das Risiko, dass bei einer Anschlussfinanzierung deutlich höhere Zinsen anfallen. Dank des niedrigen Zinsniveaus bietet sich gerade jetzt die Gelegenheit, schneller zu tilgen und früher schuldenfrei zu sein.

Deutsche setzen Expertenratschläge in die Tat um

Viele deutsche Immobilienkäufer scheinen solche Expertenratschläge in die Tat umzusetzen. Sie nutzen die historisch niedrigen Bauzinsen, um ihre Darlehen schneller zurückzuführen. Wie eine Auswertung der Interhyp AG zeigt, ist die anfängliche Tilgungsleistung bundesweit von 2,29 Prozent in 2010 auf 2,85 Prozent in 2015 gestiegen. „Dass die Tilgung deutschlandweit seit Jahren steigt, zeigt deutlich: Die Deutschen finanzieren Immobilien sicherheitsorientiert und solide“, so ein Fazit des Vorstandsvorsitzenden der Interhyp AG.

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