IMX Oktober 2015: Steigende Preise und kein Ende in Sicht

Branchen-News — By on 1. Dezember 2015 06:00

Die Tendenz ist – wie zu erwarten – gleichbleibend: Auch im Oktober steigen die Preise für Wohneigentum. Das gilt sowohl für die Häuserpreise (gegenüber dem Vormonat +0,7%) als auch Wohnungen (gegenüber dem Vormonat +1,0%). Dass sich  in naher Zukunft daran etwas ändert, steht nach Ansicht von Michael Kiefer nicht zu erwarten “Denn die Nachfrage nach Wohneigentum ist nach wie vor ungebrochen hoch. Und das wird sich voraussichtlich auch in Zukunft nicht ändern.”

Was sind die Gründe dafür? Hier hebt Kiefer zwei Faktoren hervor: das Wirtschaftsklima befördert den Immobilienkauf: “Günstiges Baugeld macht das Betongeld-Investment für viele Menschen attraktiv.” Mit einer einschneidenden Zinswende ist nicht zu rechnen, denn Gründe, warum die EZB ihre Niedrigzinspolitik aufgeben sollte sind bisher nicht in Sicht. Vorraussichtlich wird die FED die Zinsen zum Jahresende anheben, aber wird “dies den hiesigen Immobilienmarkt kaum beeinflussen.” ist sich Michael Kiefer sicher.

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Immobilienkauf bei Generation Y „in“

Ein weiterer Punkt ist: Wie ein aktuelle Studie des Beratungsunternehmens EY zeigt ist Immobilienkauf auch bei der jüngeren Generation Y „in“. “Demnach ist es für 90 Prozent der im Rahmen der Studie Befragten unter 30-jährigen wichtig, in Zukunft in den eigenen vier Wänden zu leben. Für weitere Nachfrage auf dem Wohneigentumsmarkt ist also gesorgt”, erläutert Kiefer.

Auch folgendes spricht für eine stabile Tendenz: “Die Wohnimmobilien, die in den letzten Jahren neu auf den Markt gekommen sind, sind aufgrund der strengeren Vorschriften zur Energieeinsparung teurer in der Erstellung, was sich wiederum auf die Neubaupreise auswirkt.”

Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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