Spar- und Anlageindex: Deutsche sparen wieder mehr (September 2015)

Branchen-News — By on 30. Oktober 2015 10:09

Durchschnittlicher Sparbetrag auf Viermonatshoch – Wertpapiere legen wieder zu – Indexstand September: 99,7 Punkte

Auch wenn die Konsumlust noch immer leicht überwiegt: Pünktlich zum Herbstbeginn sparten die Deutschen im September wieder mehr. Das zeigt der aktuelle comdirect Spar- und Anlageindex, der im Vergleich zum Vormonat einen Sprung von 3,4 Zählern nach oben machte und aktuell bei 99,7 Punkten steht. Während die Sparer im August durchschnittlich 105,35 Euro zurücklegten, waren es im vergangenen Monat 110,45 Euro. Zudem stieg der Anteil derjenigen, die in Wertpapiere investieren, wieder an, auf 31 Prozent: so hoch wie bereits im Juli und damit ein zweites Mal Jahreshöchststand.

Die klassischen Kontoanlagen waren jedoch auch im September die beliebteste Anlageklasse: 80 Prozent aller Sparer legten ihr Geld auf Sparbuch, Tagesgeldkonten und Co an.

Quelle: comdirekt

Top Ten Geldanlage: So legten die Deutschen im September ihre Ersparnisse an

  1. Girokonto (58%)
  2. Sparbuch (51%)
  3.  Tagesgeld (42%)
  4. Bausparvertrag (33%)
  5. Lebensversicherung (32%)
  6. Altersvorsorge (31%)
  7. Bargeld (27%)
  8. Fonds (22%)
  9. Festgeld (22%)
  10. Aktien (15%)

Hintergrund

Der Spar- und Anlageindex erscheint monatlich und gibt Aufschluss darüber, ob Privatpersonen in Deutschland tendenziell eher sparen oder konsumieren. Der Index basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.600 Bundesbürgern, die vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt wird. Er spiegelt das Verhalten der Privatpersonen mit Blick auf ihre Anlagen und Ausgaben wider – und damit ihre Sparneigung.

Quelle: www.comdirect.de

Eine repräsentative Umfrage hat das aktuelle Investitionsverhalten deutscher Anleger unter die Lupe genommen. Die Untersuchung zeigt: Die Privatanleger gehen zu fast zwei Dritteln davon aus, dass das Niveau der Zinsen noch über einen längeren Zeitraum (“3 bis 5 Jahre” oder gar “länger”) so niedrig wie zurzeit bleiben wird. 

Trotz dieser Einschätzung setzt die Mehrheit der deutschen Anleger auf renditeschwachen Anlagen. Die ARD spricht von einer alarmierenden Umfrage! Mehr als drei Viertel investieren ihr Geld nach wie vor in Sparbücher und Tagesgeldkonten. Mit den Erträgen daraus sind jedoch 60,4% “eher unzufrieden” oder gar “äußerst unzufrieden”.

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