IMX August 2015: Wohneigentum wird auch im August teurer

Branchen-News — By on 13. Oktober 2015 11:17

Die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser sind laut ImmobilienScout24 im August um 1,1 % bzw. 0,6 % gestiegen. Wohneigentum verteuert sich also weiterhin bundesweit. Die Analysten rechnen damit, dass sich dieser Aufwärtstrend weiter fortsetzen wird, denn Signale, die für einen Stopp des Preisanstiegs sprechen, sind nicht in Sicht.

Ein Blick auf die Finanzierungsseite zeigt: Die Zinsen werden wahrscheinlich weiter niedrig bleiben. Die Experten von ImmobilienScout rechnen nicht damit, dass die EZB die Zinsen erhöht: “die europäische Zentralbank hat vor dem Hintergrund vieler ungelöster wirtschaftlicher Probleme derzeit keine Veranlassung den Leitzins zu erhöhen.” Baugeld wird als aller Wahrscheinlichkeit nach weiter sehr günstig bleiben.

“Missverhältnis” von Angebot und Nachfrage

Noch wichtiger für die Entwicklung der Preise ist nach Einschätzung von Michael Kiefer (ImmobilienScout24) das “Missverhältnis” von Angebot und Nachfrage. Etliche Studien und auch die Bundesregierung gehen von einem hohen Neubaubedarf aus. Die Zahlen schwanken zwischen 350.000 bis 400.000 Wohnungen. Die Zahl der Fertigstellungen liegt mit 260.000 deutlich darunter. Auch die Flüchtlingskrise wird hier eine große Rolle spielen

Spitzenreiter bei der Preisentwicklung ist nach wie die Bundeshauptstadt: In Berlin sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Bestand im August um 2,9% gestiegen. Es folgen Hamburg (2,2%) und München (2%) auf den Plätzen zwei und drei.

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Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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