IMX Juli 2015: Dämpfung bei Neubaupreisen?

Branchen-News — By on 10. September 2015 15:28

In Berlin und Hamburg steigen die Preise weiterhin deutlich – der Preiszuwachs beträgt 4,5 bzw. 3,5% gegenüber dem Vormonat. Doch nicht alle Städte folgen diesem Trend: In Frankfurt sanken die Angebotspreise im Juli für neu gebaute Wohnhäuser um 0,4% im Monat zuvor waren sie noch kräftig um 2% gestiegen. Auch in Köln sinken die Preise (-1%).

Michael Kiefer (ImmobilienScout24) sieht daher einen ersten Dämpfer: „Da Neubau immer deutlich teurer ist als Bestandsimmobilien scheinen in diesen Segmenten die Preisobergrenzen offenbar bereits erreicht zu sein. Mehr können und wollen sich die Interessenten aktuell offenbar dort nicht mehr leisten.“

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Bestandspreise steigen weiterhin

Anders stellt sich die Entwicklung bei den Bestandspreisen dar: in den Top-5-Metropolen verteuern sich im Juli Wohnhäuser im Bestand nach wie vor. ImmobilienScout24 fasst die Entwicklung zusammen:  Frankfurt am Main liegt mit den Preissteigerungen vorne (+ 2,9 Prozentpunkte). Auch in München (+ 1,4 Prozentpunkte), Berlin (+ 1,1 Prozentpunkte) und Hamburg (+ 1,2 Prozentpunkte) haben sich Einfamilienhäuser im Monatsvergleich stark verteuert. In Köln kam es zu einem deutlich schwächeren Preiszuwachs, 0,4 Prozentpunkte. Nach Ansicht der Analysten ist die Entwicklung damit noch nicht abgeschlossen: „Es ist davon auszugehen, dass es auch in den kommenden Monaten zu Preissteigerungen kommen wird.“

Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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