IMX Mai 2015: Aufwärtstrend bei Wohnimmobilien setzt sich fort

Branchen-News — By on 15. Juli 2015 16:12

Nicht viel neu macht der Mai: Bei der Entwicklung der Angebotspreise und -Mieten für Wohnimmobilien verzeichnet der IMX keine besonderen Vorkommnisse. „Der grundsätzliche Preistrend geht klar nach oben, wobei die Kaufpreise wie schon in den Vormonaten stärker zulegen als die Mieten.“ stellt Michael Kiefer (ImmoScout) fest. Nach seiner Einschätzung handelt es sich dabei um eine Entwicklung, die zu erwarten war, da sich die Rahmenbedigungen nicht verändert haben.

Nur eine leichte Korrektur der Angebotspreise bei den neugebauten Häusern ist zu beobachten: „So sind diese in den letzten Monaten leicht gesunken und bewegen sich derzeit auf einem Niveau von 117,5 Prozentpunkten.“ Grund dafür ist eine Korrektur „übermäßiger Preissteigerungen der Vergangenheit“ wie Kiefer meint. Im Gebäudebestand steigen die Preise jedoch nach wie vor. Das führt zu der Prognose, „dass auch bei den Neubaupreisen für Wohnhäuser bald wieder eine Seitwärtsbewegung einsetzen wird.“

Mai-Wohnhaeuser

Mai-Wohnungen

Bremst die Bremse?

Die Mietpreisbremse hat im Mai keine Wirkung gezeigt: „Sowohl im Bundestrend als auch in den Metropolen verläuft die Entwicklung ähnlich wie in den Vormonaten.“ (IMX)  Berlin will ab dem 01. Juni als erstes Bundesland die neue Regulierung einführen. Hamburg folgt einen Monat später. Noch ist offen, wie der Markt auf die neuen Regelungen reagieren wird.

Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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