IMX März 2015: Immobilienpreise ziehen im ersten Quartal 2015 wieder stark an

Branchen-News — By on 4. Mai 2015 15:51

Nachdem die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in der jüngeren Vergangenheit eher moderat gestiegen sind, war der Anstieg im ersten Quartal wieder deutlich stärker, wie ImmobilienScout24 im IMX des März 2015 feststellt. Im bundesweiten Durchschnitt lag der Wert bei 2,8%. Die Tendenz, dass die Immobilienpreise wieder stärker steigen, ist in allen Metropolen zu sehen.

Diese Entwicklung ist nach Ansicht von Michael Kiefer (Chefanalyst ImmobilienScout) eine unmittelbare Folge der aktuelle Entwicklung der Zinsen: “Insbesondere die Furcht vor Negativzinsen treiben viele Privatanleger trotz hoher Einstiegspreise in das Immobilieninvestment. Dieser verstärkte Nachfragedruck spiegelt sich derzeit in den Preisen wider.”

Angebotsmieten steigen verhältnismäßig leicht

Die Angebotsmieten weisen weiterhin eine Seitwärtsbewegung auf: Bundesweit lag der Anstieg in den drei letzten Monaten bei 0,7%. In Berlin lag der Anstieg bei 1,5% und war damit bundesweit am stärksten. Aber auch für München (1%) und Frankfurt (0,9%) waren im letzten Quartal Preissteigerungen über dem Durchschnitt zu verzeichnen.

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Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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