Immobilien-Konjunktur-Index: Leichter Rückenwind fürs Weihnachtsgeschäft

Branchen-News — By on 3. Dezember 2014 10:00

„Die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt ist anhaltend hoch.“ Das zeigt die Experten-Befragung der Deutschen Hypo im November.

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Das Transaktionsvolumens auf dem Immobilienmarkt in Deutschland steigt: Falls das Vorjahresergebnis mit den anvisierten 35 Milliarden nochmals übertroffen wird, „wäre das Vorkrisenniveau nicht mehr in all zu weiter Ferne“, wie die Deutsche Hypo feststellt, wobei die Rahmenbedingungen sicherer sind als 2008.

„Aktuell stehen die Weichen in Deutschland auf Wachstum.“ Das zeigen aktuelle Prognosen. Die Industrie verzeichnet steigende Exportzahlen, die Verbraucher sorgten im vergangenen Quartal für eine Steigerung des BIP, sodass man im Handelklima, welches zurzeit etwas schwächelt, mit einem ertragreichen Weihnachtsgeschäft rechnen darf. Die Deutsche Hypo resümiert: „Solange also nur über eine mögliche Krise geredet wird, geht der Aufschwung am Immobilienmarkt auch 2015 weiter.“

Immobilienklima stabil

Das Immobilienklima bleibt laut den Einschätzungen der Immobilienexperten in der 83. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index stabil. Mit einer Zunahme von 0,6% liegt das Immobilienklima im November bei 118,8 Zählerpunkten. Damit verweilt das Immobilienklima seit dem Einbruch im August sehr stabil auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Entwicklung der beiden Teilindikatoren verlief im November in unterschiedliche Richtungen. Mit einem Plus von 2,7% konnte das Investmentklima auf 129,1 Zählerpunkte steigen, während das Ertragsklima mit einem Minus von 1,7% auf 108,9 Zählerpunkten sank.

Leichter Zuwachs beim Büroklima

Nach drei Monaten mit einer negativen Entwicklung konnte das Büroklima den Abwärtstrend im November stoppen. Mit einem Zuwachs von 2,4% zählt es aktuell 109,2 Punkte. Die positiven Impulse aus dem Vormonat konnte das Handelklima nicht für weitere Zuwächse nutzen und steht mit einem leichten Verlust von 0,9% bei 117,4 Zählerpunkten. Somit schließt sich die Schere zwischen diesen beiden Segmenten wieder leicht. Das Wohnklima musste im zweiten Monat in Folge einen leichten Verlust von 0,9 verzeichnen und folgt weiterhin einem Abwärtstrend. Das Industrieklima folgt hingegen seit drei Monaten einem Aufwärtstrend. Mit einem leichten Plus von 0,5% verzeichnet es aktuell 130,1 Zählerpunkte.

Im November verliert die Immobilienkonjunktur 0,8% und liegt damit bei 235,0 Zählerpunkten. Das im Vormonat verkündete vorläufige Ende des Abwärtstrends bei der Immobilienkonjunktur kann nach der retrograden Korrektur einiger Eingangsparameter nicht mehr bestätigt werden.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: deutsche-hypo.de

 

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