IMX November 2014: Mieten ziehen im November erstmals wieder leicht an

Branchen-News — By on 9. Dezember 2014 15:38

Nahezu ein halbes Jahr wiesen die Angebotsmieten laut IMX eine Seitwärtsbewegung auf. In diesem November ziehen sie nun wieder leicht an: Der IMX weist einen Anstieg um 0,3%  im letzten Monat auf, wohingegen das durchschnittliche Mietpreiswachstum in Monaten zuvor bei nur 0,1% lag.

Welches sind die Gründe dafür? Michael Kiefer, der Chefanalyst von ImmobilienScout24 meint: „Neben saisonalen Ursachen könnten Spill-Over-Effekte aus dem politischen Tagesgeschäft Auslöser des erneuten Preiswachstums sein.“

Anders liegen die Dinge jedoch in Hamburg und Köln: Dort stagnieren die Neuvertragsmieten entgegen dem Bundestrend weiterhin. Möglicherweise ein Zeichen, dass „in diesen Märkten wirksame Preisobergrenzen erreicht worden sind.“

Preisanstieg setzt sich fort

Bei den Preisen setzt sich der starke Preisanstieg der Vormonate fort. Trotzdem ist die Nachfrage nach Wohneigentum ungebremst. Wie nahezu alle Experten ist auch ImmoScout24 der Ansicht, dass dies eine unmittelbare Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik ist. Sie verbilligt nicht das Baugeld enorm. Zudem macht sie viele Anlagealternativen wenig attraktiv. (Lesen Sie HIER, welche Kapitalanlagen in Immobilien wir Ihnen anbieten!)

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Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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