Immobilien-Konjunktur-Index: Relativ entspannte Herbststimmung

Branchen-News — By on 4. November 2014 11:34

Nach einem geringfügigem Plus im Vormonat, weist das Immobilienklima nun ein Minus von 0,4% auf und erreicht 118,1 Zählerpunkten das Niveau des August. Die Stimmung der Immobilienexperten zeigt sich bei der 82. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index nur ein klein wenig bewölkt. Die Entwicklung lässt sich wohl eher als Seitwärtsbewegung interpretieren.

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Das Investmentklima legte um 2,3% auf 125,6 Zählerpunkte zu – das Ertragsklima verzeichnete hingegen einen Verlust von 3,2%. Mit aktuell 110,8 Zählerpunkten weist das Ertragsklima im Oktober den geringsten Wert des Jahres auf. Blickt man auf die einzelnen Bereiche, zeigt sich eine Zweiteilung: Handel- und Industrieklima konnten Steigerungen verzeichnen und Wohn- und Büroklima wiesen leichte Verluste auf. Die positivste Entwicklung war beim Handelsklima zu beobachten:  Ein Zuwachs von 4,2 % führte zu aktuell 118,4 Zählerpunkten.

Zwei Monate in Folge Zuwächse

Nachdem das Industrieklima im August Rückgänge zu verkraften hatte, weist es nun den zweiten Monat in Folge wieder Zuwächse auf. Ein Plus von 1,3% bringt es auf 129,5 Zählerpunkte. Verluste von 3,2% beim Büroklima: 106,7 Zählerpunkte bedeuten einen Tiefstpunkt im laufenden Jahr. Das Wohnklima folgt mit einem moderaten Rückgang von 0,5 % auf 146,1 Zählerpunkte einem Abwärtstrend.

Immobilienkonjunktur  stabilisiert

Bringt der Herbstbeginn nach drei Monaten mit „negativem Wachstum“ der Immobilienkonjunktur ein Ende des Minustrends? Ein leichtes Plus von 0,4% führt zu einer Stabilisierung beim Stand von 241,1 Zählerpunkten.

 


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

 

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: deutsche-hypo.de

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