IMX September 2014: stabile Entwicklung

Branchen-News — By on 15. Oktober 2014 09:58

Der Immobilienindex IMX für den September 2014 weist für das gesamte Bundesgebiet eine stabile Entwicklung mit leicht positiver Tendenz aller Segmente auf. 

Im Bereich Eigentumswohnungen registriert der IMX seit Monaten eine konstante, leichte Aufwärtsbewegung: im Vergleich zum Vormonat steigen die Preise um 0,4% für den Neubau- und 0,5% für Bestandsimmobilien. Die Angebotsmieten sind im Durchschnitt nach wie vor stabil.

Welchen Einfluss die Mietpreisbremse haben wird bleibt abzuwarten. Nachdem die Koalition die Mietpreisbremse ankündigte, stiegen die Mieten zu Jahresbeginn durchschnittlich um mehr als 3% innerhalb eines Quartals. Falls sich diese Tendenz stabilisiert, hätte der Gesetzgeber das Gegenteil von dem erreicht, was ursprünglich seine Absicht war.

Immobilienfinanzierung sehr nachhaltig und stabil

Offen ist auch die Frage, ob und wann es Zinserhöhungen geben wird. Darüber wird seit Monaten immer wieder spekuliert. Eine Erhöhung der Zinsen würde vermutlich Auswirkungen auf die Nachfrage nach Kaufimmobilien haben.

Eine Prognose ist Angesichts dieser Sachlagen mit Unsicherheiten behaftet. ImmobilienScout rechnet in seinem Monatsbericht jedoch nicht damit, dass die Märkte spürbar einbrechen werden: Die Immobilienfinanzierung sei hierzulande sehr nachhaltig und stabil. Möglich ist, dass leicht überhitzte regionale Märkte sich abkühlen.

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Über den IMX

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland. Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über zwölf Millionen Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu.

Die Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Hotel. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar. Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen können, vermieden. Bei der hedonischen Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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