Deutsche: Beim Geld selbstbewusst – trotz geringem Finanzwissen

Branchen-News — By on 14. Oktober 2014 06:00
  • Etwa die Hälfte der Deutschen gibt sich im Umgang mit Geld selbstbewusst
  • Gleichzeitig fühlt sich aber jeder Vierte schlecht über Finanzthemen informiert
  • Jeder sechste Geldanleger kennt die Höhe seiner Rücklagen nicht

Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich im Umgang mit Geld sicher. So geben 51% der Bundesbürger an, sehr gut haushalten zu können. Das zeigt die Studie „Sparerkompass 2014“. Weitere 40% geben an, einigermaßen klar zu kommen und nur selten mehr auszugeben, als sie tatsächlich auf dem Konto haben. Das Paradoxe: Die meisten Bundesbürger geben sich selbstbewusst, obwohl sie ihr Finanzwissen als ausbaufähig empfinden. So verfügt jeder Vierte nach eigenen Angaben über „geringe“ oder „gar keine“ Kenntnisse auf diesem Gebiet. Nur etwa jeder Dritte bezeichnet sich selbst als „sehr gut“ oder „gut“ informiert. Besonders jungen Menschen fehlt es an entsprechendem Fachwissen: In der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen geben 38% an, nur „geringe“ oder „gar keine“ Kenntnisse zu haben.

Unwissenheit über die eigenen Rücklagen

Selbst die Kontrolle über die eigenen Geldanlagen fällt einigen Deutschen schwer: Von denjenigen, die mindestens eine Geldanlage besitzen, kennt etwa jeder Sechste die Höhe der eigenen Rücklagen nicht genau. Eine ungefähre Vorstellung über die Höhe des Gesparten besitzt hingegen jeder dritte Sparer. Die Mehrheit der Bundesbürger (46%) kontrolliert jedoch regelmäßig die Höhe der eigenen Rücklagen.

Haushaltsbuch und Finanzsoftware sind wenig beliebt

Hilfsmittel, wie etwa das klassische Haushaltsbuch oder eine moderne Finanzsoftware, nutzen hingegen nur wenige. Ein traditionelles Haushaltsbuch führt nur jeder vierte Befragte. Auf die moderne Variante – eine Finanz-Software – greifen sogar noch weniger zurück: nur 8% der Deutschen.

Zur Umfrage

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat die bevölkerungsrepräsentative Umfrage zum Geldanlageverhalten der Deutschen im Auftrag der Bank of Scotland im Zeitraum vom 11. bis 20. Dezember 2013 durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.676 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren.

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