Standard & Poor’s: Steigende Häuserpreise keine Gefahr (Handelsblatt)

Presseschau — By on 5. September 2014 10:04

„Der deutsche Immobilienmarkt ist nicht überhitzt“ meldet das Handelsblatt unter Berufung auf die Ratingagentur Standard & Poor’s.

Die Ratingagentur ist der Ansicht, Deutschlands Banken seien für steigende Preise gut aufgestellt und könnten selbst größere Anstiege ohne Probleme bewältigen. Nach einer aktuellen Studie von S&P ist damit zu rechnen, dass die Preise für Immobilien in Deutschland 2014 und 2015 um 4% pro Jahr steigen werden. Seit 2010 haben sich die Preise nach Angaben des Handelsblatts schon um 23% erhöht, was insbesondere dem teilweise rasanten Anstieg in manchen Metropolen zu verdanken ist. Nach der Einschätzung von Standard & Poor ist der Immobilienmarkt in Deutschland nicht überhitzt: Dem Markt wird ein gutes Zeugnis ausgestellt.

Auch bei wachsenden Risiken keine Gefährdung

S&P zeichnet folgendes Worst-Case Scenario: Sollten Preise statt wie prognostiziert nicht um 4%, sondern 8% steigen (womit nach Ansicht der Agentur nicht zu rechnen ist) könnten sich die Risiken für die deutschen Banken laut Studie erhöhen. Eine starke Korrektur der Häuserpreise könnte zu Kreditausfällen führen.

Aber auch bei wachsenden Risiken sieht S&P keine Gefährdung der deutschen Banken. Das Handelsblatt zitiert S&P-Analyst Harm Semder: „Die Kreditwürdigkeit der deutschen Banken und entsprechender Pfandbriefe werde kaum schwanken“ erläutert der Analyst und führt aus „Das Rating deutscher Banken dürfte sich kaum verändern, weil Deutschlands Wirtschaft solide aufgestellt ist.“

Quelle: www.handelsblatt.com

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