Social Media & Immobilienwirtschaft: Hemmschwelle ist hoch!

Gastbeiträge — By on 31. Juli 2014 11:00

Um Informationen zeitgemäß zu kommunizieren und schnell zu transportieren sind Onlinemedien unerlässlich für Unternehmen geworden. Auch die Immobilienwirtschaft ist auf dem Weg ins digitale Kommunikationszeitalter. Diesen Trend verstärkt die EXPO REAL in diesem Jahr, mit dem Ausbau ihrer Web 2.0-Aktivitäten. Der Online-Kommunikationsspezialist der Immobilienwirtschaft greenIMMO hat mit Katrin Polenz, der zuständigen Projekt-PR-Referentin, über die Bedeutung von Social Media gesprochen. 

Katrin Polenz, Expo-Real Projekt-PR-Referentin im Interview

Katrin Polenz, Expo-Real Projekt-PR-Referentin im Interview

Frau Polenz, die Vorbereitungen für die EXPO REAL gehen langsam in die heiße Phase. Neben klassischen Marketing-Instrumenten setzen Sie auch soziale Medien wie Facebook, Twitter, LinkedIn und XING ein. Wie kommt das in der Immobilienwirtschaft an?

Katrin Polenz: Ich glaube, dass Social Media heutzutage ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation ist, das hat auch die Immobilienwirtschaft erkannt. Aber die Hemmschwelle sich daran zu beteiligen ist hoch. Auch die EXPO REAL ist noch nicht so lange dabei und wir probieren vieles noch aus. Die Resonanz ist jedoch positiv, vor allem bei den Medien, die selbst sehr aktiv in den sozialen Medien sind.

Seit 2012 haben Sie zusätzlich ein zweisprachiges Blog in Ihre EXPO REAL-Webseite integriert. Warum haben Sie sich dafür entschieden und welche Inhalte veröffentlichen Sie dort?

Katrin Polenz: Es gibt viele Themen rund um die EXPO REAL, die ihren Weg nicht in die klassischen Medien finden, obwohl sie für unsere Teilnehmer von Interesse sind. So zum Beispiel Services, Veranstaltungen rund um die Messe und Tipps zur Vorbereitung. Es gibt auch viele Themen in der Immobilienwirtschaft, die ihren Weg nicht auf die EXPO REAL finden, weil diese den Rahmen des Konferenzprogramms sprengen würde. Der Blog gibt uns die Möglichkeit, diese Informationen zu veröffentlichen und damit den Teilnehmern der Messe zur Verfügung zu stellen. Wir wollen sie in ihrer Messevorbereitung unterstützen, bzw. sie mit aktuellen Themen der Immobilienwirtschaft unterhalten und neugierig machen.

Welche Themen Ihres Blogs sind bei den Nutzern gefragt?

Katrin Polenz: Wir haben festgestellt, dass vor allem zwei Bereiche besonders gerne geklickt werden. Das sind zum einem persönliche Erfahrungsberichte zur Messe: Texte zur richtigen und falschen Messevorbereitung oder persönliche Berichte zur selber erlebten Messe. Der andere Bereich sind Zukunftsthemen wie Big Data, Arbeitswelt 4.0, Digitalisierung und wie sie zukünftig die Immobilienwirtschaft beeinflussen können.

Mit wieviel Arbeitsaufwand ist die Pflege Ihrer Social Media-Kanäle und Ihres Blog verbunden? Wie gehen Sie vor, um die Prozesse schlank zu halten?

Katrin Polenz: Mindestens eine Stunde pro Tag nimmt das tägliche Monitoring aller genutzten Social-Media-Kanäle in Anspruch. Dazu kommen das Schreiben und Einstellen der Beiträge, die Pflege des Redaktionsplans, das Handling der Übersetzungen sowie die Koordination mit unseren externen Autoren. Das kann man nur schaffen, wenn andere Sachen dafür wegfallen oder im Idealfall ein eigenes Social-Media-Team zur Verfügung steht. Wie bei allem anderen ist es wichtig, strukturiert zu arbeiten. Ein Konzept und einen Redaktionsplan zu haben und im Voraus zu planen ist wichtig, um einen reibungslosen Arbeitsprozess zu garantieren.

Besteht eine konkrete Verbindung zwischen dem, was die Nutzer an Informationen über Ihre sozialen Medien und Ihr Blog erhalten und dem, was auf der Messe geschieht? Gelingt also die so häufig gepriesene Online-Offline-Kombination? Falls nicht, planen Sie so etwas?

Katrin Polenz: Natürlich wollen wir über das Blog Inhalte vermitteln, die dem Leser auf der Messe hilfreich sind. Dazu gehören Tipps zu aktuellen Veranstaltungen, Sehenswertes in den Hallen oder Services die wir vor Ort anbieten. Parallel dazu versuchen wir auch die Online-Aktivitäten auf die Messe zu übertragen. Letztes Jahr gab es zum Beispiel eine Twitterwall, was sehr gut ankam.

Frau Polenz, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg!

Quelle: Pressemeldungen auf konii.de

 

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