Bundesverband Finanzdienstleistung AfW kündigt „Kampf dem Monster“ an

Branchen-News — By on 16. Juli 2014 11:54

Kampf dem Monster

Auf seiner Internetseite kündigt der Bundesverband Finanzdienstleistung dem Monster den Kampf an. Gemeint ist damit der „Overkill an Verbraucherinformationen“. Er muss nach Ansicht des Vorstands Norman Wirth ein Ende haben. In ihrer derzeitigen Form seien die Informationen „reine Papier- und damit Ressourcenverschwendung“. Hier die Pressemeldung im Wortlaut:

Der Portugiese Gabriel Bernardino wurde im Januar 2011 zum ersten Vorsitzenden der neu geschaffenen Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) gewählt.

Diese für die Branche so wichtige Person hielt am 27.6.2014 eine leidenschaftliche Rede zu den Prioritäten der EIOPA mit Blick auf den Verbraucherschutz auf einer Konferenz in Reykjavik.

„Die Realität ist“, erklärte Herr Bernardino dort „dass wir ein Monster geschaffen haben. […] Den Verbrauchern immer mehr Informationen zu geben funktioniert nicht. Die meisten Menschen lesen oder verstehen die langen Seiten mit komplizierten Produktinformationen nicht. […] Was wir brauchen, ist smart disclosure, mit dem Fokus auf die Verbraucher.“

(“The reality is, we created a monster. […] Giving more information to consumers doesn’t work. Most people don’t read or understand the lengthy pages containing complicated product information. […] What we need is ‘smart disclosure’, with a focus on consumers.”)

Overkill an Verbraucherinformationen muss ein Ende haben

Der AfW wird sich diesem Focus intensiv annehmen. „In allen Bereichen der Versicherungs- und Finanzprodukte erleben wir derzeit einen Overkill an Verbraucherinformationen. Das muss ein Ende haben. Auch für die regelmäßig damit befassten Versicherungs- und Finanzanlagevermittler ist das zu viel. Reine Papier- und damit Ressourcenverschwendung! Wir werden jede Initiative für transparente, faire Produkte und eine massive Reduzierung unnötigen Informationsflut aktiv begleiten und auch selbst aktiv werden.“ erklärt hierzu der Geschäftsführende Vorstand des AfW, Rechtsanwalt Norman Wirth.

Quelle: www.afw-verband.de

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