Immobilien-Konjunktur: Leichte Steigerung auf hohem Niveau

Branchen-News — By on 4. Juni 2014 06:00

Das Ergebnis der 77. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ist eindeutig: Die befragten Immobilienexperten schätzen den deutschen Immobilienmarkt und die damit zusammenhängenden Investment- und Ertragserwartungen weiterhin als sehr gut ein. Das Immobilienklima steigt in diesem Monat um weitere 0,1 % auf 134,0 Zählerpunkte.

In der aktuellen Auswertung ist für die gute Stimmung insbesondere das Investmentklima verantwortlich, welches um 1,5 % auf derzeit 140,1 Zählerpunkte steigt. Das Ertragsklima sinkt hingegen um 1,5 % auf 128,0 Zählerpunkte. Damit heben sich die Verschiebungen innerhalb der beiden Komponenten fast auf – Auswirkungen ergeben sich lediglich im Nachkommastellenbereich.

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Industrie weiterhin zweitwichtigstes Segment

Die Experten sehen im Mai wie schon in den Vormonaten das Wohnsegment mit 157,1 Zählerpunkten klar vorn. Das Industrieklima verliert zwar in diesem Monat erneut Anteile (-1,6 %), wird jedoch weiterhin mit 137,8 Zählerpunkte am zweitbesten eingeschätzt. Die Erwartungen an dieses Immobiliensegment als neue Investmentklasse sind entsprechend hoch.

Auch in diesem Monat sind sich die Experten erneut nicht einig, ob mit dem Handel- oder Bürobereich höhere Erwartungen verbunden sind: In der aktuellen Auswertung liegt jetzt das Büroklima mit 130,2 Zählerpunkten (+2,4 %) vor dem Handelklima, welches lediglich 124,9 Zählerpunkte (-4,2 %) erreicht.

Immobilienkonjunktur steigt weiter

Parallel zur guten Markteinschätzung der befragten Experten weisen auch die grundlegenden Konjunkturdaten keinen Bruch auf. Im Gegenteil: Im Mai hat der Wert um weitere 0,9 % auf derzeit 247,0 Zählerpunkte zugenommen. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind entsprechend sehr gut.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: deutsche-hypo.de

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