Studie: Bayern, Bremer und Rheinland-Pfälzer sind die Sparkönige der Nation

Branchen-News — By on 10. April 2014 14:02
  • Knapp jeder zehnte Deutsche spart monatlich 500 Euro oder mehr 
  • Zahl der Nicht-Sparer steigt

50.000 Euro oder mehr – über Rücklagen in dieser Höhe verfügt jeder sechste Sparer in Bayern, Bremen und Rheinland-Pfalz. Damit führen die Einwohner dieser Bundesländer das Ranking der Spitzensparer an, wie die Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie „Sparerkompass Deutschland“ der Bank of Scotland belegen. Für die repräsentative Studie hat das Meinungsforschungsinstitut forsa das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger untersucht. Die Mehrheit der Bevölkerung spart demnach weiterhin fleißig. Die Zahl der regelmäßigen Sparer liegt wie bereits in 2013 konstant bei 60 Prozent. Sechs von zehn Deutschen (64 Prozent) legen pro Monat Beträge unter 200 Euro zurück, knapp jeder Zehnte (9 Prozent) spart sogar 500 Euro oder mehr.

Fast jeder Zweite verzichtet aus Geldmangel auf Altersvorsorge

„Doch auch die Zahl der Nicht-Sparer ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf aktuell 14 Prozent gestiegen“, analysiert Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland. „Wie die Umfrage zeigt, ist Geldmangel für viele ein großes Problem.“ So gibt fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) an, zu wenig Geld zu besitzen, um für das Alter vorsorgen zu können. Rund jeder Fünfte (21 Prozent) kommt aktuell nicht mit seinem Gehalt aus und würde eine Gehaltserhöhung für den normalen Lebensunterhalt einsetzen, da er mit dem normalen Gehalt nicht auskommt.

Trotz Inflation hortet jeder dritte Bundesbürger Geld zu Hause

Obwohl die Inflation das Guthaben der Heimsparer dahinschmelzen lässt, bewahren 33 Prozent ihr Geld zuhause auf und verzichten somit auf die Verzinsung des entsprechenden Betrags. Mehr als jeder Sechste (16 Prozent) gibt dabei als Grund an, dass ihm Bargeld zu Hause ein Gefühl von Sicherheit gebe. Für jeweils 12 Prozent spielen die direkte und jederzeitige Verfügbarkeit ihres Guthabens sowie die Gewissheit, ein Polster für unvorhergesehene Notfälle zu haben, eine wichtige Rolle. 9 Prozent geben fehlendes Vertrauen in Banken als Grund an.

Quelle: www.bankofscotland.de, Foto: pixbay

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