Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Kräftiger Aufschwung am Bau

Branchen-News — By on 7. April 2014 13:38

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln prognostiziert für die beiden kommenden Jahre einen kräftigen Aufschwung am Bau.

Nachdem die realen Bauinvestitionen im Jahr 2012 um 1,4% zurückgingen, war im vergangenen Jahr ein  minimales Plus von +0,1% zu verzeichnen. 2013 war von einer  Erholung der Bauinvestitionen gekennzeichnet, sowohl für den Wohnungsbau als auch für den Nicht-Wohnungsbau, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (DIW) meldet. Das zeigte sich auch bei der Entwicklung der Bruttowertschöpfung des Baugewerbes. Der positive Trend hat sich Anfang 2014 nahtlos fortgesetzt – und wurde auch vom milden Winter 2013/2014 begünstigt. Für das laufende Jahr rechnet das DIW mit einem satten Plus von 3,8%.

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Expansion beim Wohnungsbau

Das DIW prognostiziert, dass der private Wohnungsbau weiter expandieren wird. Die Gründe dafür sind bekannt: Die Entwicklung am Arbeitsmarkt und der Einkommen sind gut. Außerdem sind die Finanzierungskosten sehr günstig. Nach Ansicht des DIW wird “die bestehende Unsicherheit an den Finanzmärkten auch weiterhin die Nachfrage nach Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen hochhalten.”

Einen kleinen Wermutstropfen sieht das Institut in der Diskussion um die Mietpreisbindung: “Es ist aber abzuwarten, wie sich die Diskussion um die Mietpreisbindung und die Entwicklung der Grundstücks- und Baukosten auf die Bauneigung von privaten und gewerblichen Investoren auswirken wird.”

Keine makroökonomische Risiken

Bei ihrer Einschätzung verweist das Institut auch auf die Einschätzung der Deutschen Bundesbank zu Beginn des Jahres: “Die Deutsche Bundesbank (2014) hat auf die steigenden Immobilienpreise in Deutschland hingewiesen. Diese zeigen sich vor allem in Ballungszentren. Größere makroökonomische Risiken werden nicht gesehen.” In seinem Kommentar meinte das Vorstandsmitglied Dr. Andreas Dombret in Hinblick auf den gesamten Markt “dürften sich die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland kaum von ihrem fundamental gerechtfertigten Wert entfernt haben.” (HIER)

Quelle: www.iwkoeln.de

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