IMX März 2014: Kein Ende der bundesweiten Mietsteigerung in Sicht

Branchen-News — By on 11. April 2014 12:11

Zum dritten Mal in Folge steigen die Angebotsmieten bundesweit um einen Prozentpunkt. Diese Steigerung führt Immobilienscout24 auf die geplante Mietpreisbremse zurück.

„Die deutliche Mietsteigerung seit Jahresanfang erhärtet die Vermutung, dass die erwartete Mietpreisbremse einen ungewollten Effekt auf den Wohnungsmarkt haben könnte: Vielerorts scheinen Vermieter jetzt noch einmal ihre Mietforderungen zu erhöhen, weil sie damit rechnen, durch Neuregelungen in Zukunft eingeschränkt zu werden. Das führt dazu, dass die Angebotsmieten im Bundesdurchschnitt im ersten Quartal um über drei Prozent gestiegen sind – so stark sind wie im Gesamtjahr 2013.“

In Frankfurt und Berlin ist noch Spiel nach oben

Allerdings steigen die Mieten nicht auf allen Märkten. In Köln, Hamburg und München sind die Preislevel mittlerweile so hoch, dass sich weitere Mietsteigerungen kaum noch durchsetzen lassen: Hier setzt sich der Seitwärtstrend des ersten Quartals fort. Anders in Frankfurt am Main und vor allem in der Bundeshauptstadt Berlin: Dort ist bei den Mieten noch Spiel nach oben.

In den Großstädten ist Wohneigentum nicht mehr überall teurer

Bei Neubauten (Wohnungen und Häuser) steigen die Preise bundesweit. „Bestandsimmobilien entwickeln sich aktuell dagegen eher seitwärts, bei Bestandshäusern in den letzten zwei Monaten sogar leicht nach unten.“

Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine bundesweit einheitliche Entwicklung – sie ist vielmehr regional sehr verschieden geprägt und hängt insbesondere von dem bereits erreichten Niveau der Preise ab. Für manche Metropolen gilt: „Die Zeit der großen Preissprünge ist vorbei.“ Im Neubaubereich sind bei Eigentumswohnungen Seitwärts-Tendenzen zu verzeichnen, etwa Köln und Frankfurt. In München gibt es ein Minus von -0,7%. Die Preise von Bestandswohnungen stabilisieren sich in den Großstädten auf hohem Niveau. Anders Wohnhäuser – sie werden in allen Metropolen teurer.

Keine einheitliche Entwicklung

Immobilienscout24 rechnet damit, dass sich die regionalen Märkte zukünftig weiter differenzieren und hält eine einheitliche Entwicklung der Top 5 in Deutschland für „eher unwahrscheinlich“.

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Quelle: www.immobilienscout24.de

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