Immobilien-Konjunktur: Allzeithoch

Branchen-News — By on 2. April 2014 12:20

Aus der 75. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index geht weiterhin eine sehr gute Stimmung der befragten Immobilienexperten hervor: Mit 133,8 Zählerpunkten werden im Frühlingsmonat März sogar die guten Werte vom Januar und Februar überschritten.

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Gerade die gestiegenen Ertrags- und Investmentaussichten im Industriesegment wirken sich dabei beflügelnd auf das Immobilienklima aus. Dies zeigt sich bei den sich positiv entwickelnden Werten des Investmentklimas, die an die positiven Januar-Ergebnisse anknüpfen. Mit 139,6 Zählerpunkten ist dieses im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % gestiegen. Das Ertragsklima liegt ebenfalls mit 128,1 Zählerpunkten auf einem hohen Niveau. Es steigt aber lediglich marginal um 0,5 % an.

Industrieklima auf Wachstumskurs

In der aktuellen Auswertung gewinnt das Industrieklima weiter an Fahrt und steigt deutlich um 7,1 % auf aktuell 145,9 Zählerpunkte an. Seit Bestehen des Deutsche Hypo Immobilienkonjunkturindex erreicht die März-Auswertung damit ihr Allzeithoch. Kein anderes Segment kann in diesem Monat so ein hohes Wachstum vorweisen. Damit vergrößert diese Asset-Klasse immer mehr den Abstand zu den Klassikern Büro- und Handel und koppelt sich zunehmend ab.

Das Wohnklima verläuft weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Industrieklima mittelfristig das Wohnklima einholen wird und die erzielten Werte somit nachhaltig sind.

Konjunktur weiterhin sehr gut

Die Immobilienkonjunktur setzt den Wachstumstrend auch im März fort und liegt aktuell bei 243,3 Zählerpunkten. Die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind daher weiterhin als sehr gut einzuschätzen.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: deutsche-hypo.de

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