Männer und Frauen bei der Geldanlage (7): Frauen sind (etwas) achtsamer

Branchen-News — By on 14. Januar 2014 10:50

Die GfK-Marktforschung hat im Auftrag der Gothaer Versicherung über 1.000 Menschen gefragt, was die Deutschen als ihre größten Sünden im Jahr 2013 betrachten. Beim Thema Geld räumt jeder vierte ein, über die eigenen Verhältnisse gelebt zu haben. Frauen achten etwas mehr darauf, wie sie Mehrausgaben an anderer Stelle wieder einsparen können.

Laut der repräsentativen Studie sagen 27,3% der befragten Bundesbürger selbstkritisch, dass sie 2013 mehr Geld ausgegeben haben, als sinnvoll gewesen ist, etwa für Restaurantbesuche, Kleidung oder Urlaube. Männer und Frauen nehmen sich dabei wenig.

„Vergessenes Geld“ eher bei Männern

Fast jeder Fünfte (17,7%) rutsche nach eigenen Angaben 2013 mit dem Girokonto in die Miesen. Eine teure Geld-Sünde, denn Dispokredite kosten trotz Niedrigzinsphase bei vielen Banken immer noch weit über 10% Zins, wie jüngst erst wieder die Stiftung Warentest ermittelte. Der Dispo-Kredit sollte daher eine absolute Ausnahme bleiben.

Weitere häufige Geld-Sünden 2013 waren ungenutzte Sparpotenziale, etwa wenn der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter unterblieb. Deutlich mehr Männer (18,0%) als Frauen (10,8%) gaben an, zu wenig auf solche Sparpotenziale geachtet zu haben. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim „vergessenen Geld“, wenn Guthaben auf einem kaum noch verzinsten Tagesgeldkonto oder Sparbuch liegengelassen wird, obwohl es eigentlich deutlich ertragreicher angelegt werden könnte. Mehr Männer (10,6%) als Frauen (6,9%) kümmern sich nicht darum.

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