Gute Zeiten? Schlechte Zeiten?

Branchen-News — By on 3. Januar 2014 00:30

Wo man hinschaut Prognosen. Was erwarten die Deutschen von 2014? Und womit rechnet die Deutsche Wirtschaft? Wir haben dazu zwei ganz aktuelle Umfragen für Sie zusammengefasst:

Deutsche rechnen mit (starken) Preisanstiegen

Blicken die deutschen Bürger optimistisch in die Zukunft? In Puncto „wirtschaftliche Aussichten“ haben zurzeit wohl eher die Pessimisten die Oberhand. Praktisch alle Deutsche (96%) rechnen dieses Jahr mit steigenden Preisen! Fast die Hälfte (46%) befürchtet gar einen deutlichen Anstieg. Das sind die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland: Nur 2% glauben, dass das aktuelle Preisniveau stabil bleibt.

Geldentwertung? Abwarten und Tee trinken!

EuroMit anderen Worten rechnen die meisten Deutschen damit, dass ihr Geld 2014 weniger wert sein wird. Was tun? Vier von fünf Deutschen zeigen sich beim Umgang mit der Geldentwertung ratlos, wie es in der Meldung der Bank of Scotland heißt. Rund jeder zehnte (11%) rechnet damit, dass mit den Preisen auch die Zinsen der eigenen Sparguthaben steigen könnten und will daher erst einmal die weitere Entwicklung „abwarten“.

Wirtschaft blickt optimistisch auf 2014

Die deutschen Wirtschaftsverbände sind für 2014 hingegen überwiegend optimistisch. Die meisten Verbände rechnen mit besseren Geschäften und höheren Investitionen. Die Stimmung ist deutlich besser als vor einem Jahr. Das ergab eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). IW-Direktor Prof. Michael Hüther kommentiert: „Das sind erfreuliche Zahlen. Schon lange nicht mehr hat die deutsche Wirtschaft so positiv in die Zukunft geschaut.“

Robuste Konjunktur

Was sind die Gründe für den Optimismus der Verbände? Die Konjunktur in Deutschland ist „robust“ und im Euroraum stehen viele Zeichen auf Besserung. Auch die schwächeren Wachstumsimpulse aus den Schwellenländern Asiens und Südamerikas ändern daran nichts. Etliche Unternehmen ihr Investitionsbudget aufstocken. Dennoch: Ein großes Beschäftigungsplus ist damit nicht verbunden. Denn die Zahl der Verbände, die einen Personalaufbau bzw. -abbau erwarten, hält sich mit jeweils die Waage.

Bauindustrie profitiert vom Immobilienboom

bagger

Unter den Branchen sticht besonders der Maschinenbau hervor, der gute Geschäfte aus dem Investitionsbedarf vieler Firmen erwartet. Die Bauindustrie wiederum profitiert vom anhaltenden Boom am Immobilienmarkt.

(Viele aktuelle Prognosen sehen einen anhaltend positiven Trend auf dem Immobilienmarkt: HIER)

Quellen:

www.bankofscotland.dewww.iwkoeln.de

 

Tags:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen