Immobilien-Konjunktur-Index – Sonnenschein im Herbst

Indizes — By on 4. Dezember 2013 10:11

Die 71. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index trotzt dem Herbstwetter und übersteigt sogar die Top-Werte des Septembers.

Nach einer kurzen Atempause im Oktober erreicht das Immobilienklima im November mit 128,8 Zählerpunkten erneut einen Spitzenwert für das Jahr 2013. Das Ertragsklima steigt um 7,0% auf 123,2 Zählerpunkte an und ist damit die maßgebende Komponente für den erneuten Zuwachs. Im Vergleich dazu erhöhte sich das Investmentklima hingegen lediglich um 1,7% auf aktuell 134,5 Zählerpunkte. Die gute Stimmung der Experten setzt sich sowohl aus den guten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen als auch der positiven Immobilien-Konjunkturentwicklung zusammen.

Spitzenwert für 2013

Der November bringt nicht nur einen neuen Spitzenwert für das Jahr 2013 hervor, er zeigt auch eine Wendung in der Segmentbetrachtung. Das Handelklima liegt mit 127,1 Zählerpunkten erstmalig seit Januar 2013 wieder über dem Industrieklima. Neben dem Wohnklima sehen damit die Experten im Handel die besten Entwicklungen.

Das Wohnklima verzeichnet im November mit 157,7 Zählerpunkten ein Plus von 3,5% und gewinnt wieder an Dynamik. Die befragten Immobilienexperten schreiben demnach diesem Segment weiterhin deutlich mehr Chancen als Risiken zu. Auch das Büroklima startet im November wieder durch und gleicht den Rückgang aus dem Oktober mit aktuell 118,3 Zählerpunkten aus.

Stabiles Fundament

Die Immobilienkonjunktur steigt unbeeindruckt vom Herbstwetter und der langwierigen Regierungsbildung auch im November um 2,2% auf aktuell 236,0 Zählerpunkte. Damit ist ein stabiles Fundament für Immobilienanlagen gegeben.


“Weiche” und “harte” Komponenten:

Die gefühlte Stimmung und ökonomische Kennzahlen

Die weit angelegte Befragung der Akteure auf dem Immobilien-Markt soll dabei das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Immobilienwirtschaft ermitteln. Der Index setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum einen wird die “gefühlte Stimmung” der Branche – das Immobilienklima – erfragt. Zum anderen sollen makroökonomische Kennzahlen aus harten, statistischen Kenngrößen die konjunkturelle Lage des Immobilienmarkts widerspiegeln.

Quelle: www.immokonjunktur.de

Bild: Fotolia | Yuri Arcurs

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